Überreste

Todesopfer des Flugs AF 447 aus der Tiefsee geborgen

Knapp zwei Jahre nach dem Absturz der Air-France-Maschine in den Atlantik haben Experten die ersten sterblichen Überreste eines Opfers vom Meeresboden geborgen.

Die noch auf einem Sitz festgeschnallte Leiche wurde aus 3900 Meter Tiefe an die Wasseroberfläche geholt, wie die Bergungskräfte mitteilten. Die sterblichen Überreste sollen nun mit den bereits vor einigen Tagen entdeckten Flugschreibern der Unglücksmaschine nach Frankreich gebracht werden. Dort wollen nun Experten prüfen, ob mithilfe von DNA-Proben noch eine Identifizierung möglich ist. Die Operation rund 1100 Kilometer vor der brasilianischen Hafenstadt Recife gilt wegen des ungewissen Zustands der Leichen als äußerst heikel. Es gibt noch immer große Unsicherheit darüber, inwieweit das weitere Bergen von Körpern technisch machbar sei. Die am Donnerstagmorgen an die Wasseroberfläche geholten sterblichen Überreste seien in keinem guten Zustand, hieß es.