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Unwetter: Mindestens acht Tote nach schwerem Sturm in den USA

Unwetter

Mindestens acht Tote nach schwerem Sturm in den USA

Bei schweren Unwettern im Mittleren Westen der USA sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Allein in der Stadt Vilonia im Bundesstaat Arkansas wurden vier Menschen getötet, als am Montagabend ein Tornado schwere Schäden anrichtete. In mehreren Bundesstaaten kam es nach sintflutartigen Regenfällen zu Überschwemmungen. Am Black River nahe der Stadt Poplar Bluff in Missouri mussten rund tausend Menschen in Sicherheit gebracht werden, nachdem ein Notdeich an vier Stellen gebrochen war. Der Wetterdienst warnte vor Springfluten in Arkansas. Gouverneur Mike Beebe rief am Montagabend den Notstand aus. Für Dienstag gab es neue Sturmwarnungen.

Kolumbien

Regen verursacht bislang schwerste Naturkatastrophe

Seit Monaten andauernde heftige Regenfälle haben in Kolumbien die schwerste Naturkatastrophe in der Geschichte des Landes verursacht. Durch die Regenfälle und Überschwemmungen seien allein im April mindestens 69 Menschen ums Leben gekommen, teilten die Behörden mit. "Das ist ohne Zweifel die schlimmste Naturtragödie unserer Geschichte", sagte Staatschef Juan Manuel Santos. Seit Jahresbeginn starben 90 Menschen durch die Regenfälle; landesweit sind drei Millionen Menschen betroffen.

Kampf

Angler in Australien befreit seinen Arm aus Krokodilmaul

Ein Angler in Australien hat seinen Arm aus dem Maul eines Krokodils befreit, indem er dem Reptil in die Augen stach. Das Krokodil habe sich am Wochenende in den Arm des Mannes verbissen, als dieser südöstlich von Darwin einen Angelausflug auf dem Fluss Adelaide gemacht habe, berichteten australische Medien gestern. Sein Freund, der ihn bei der Tour begleitet habe, habe zu diesem Zeitpunkt geschlafen. Durch den Angriff wurde der Angler schwer an der Hand verletzt, er sei operiert worden und erhole sich derzeit im Krankenhaus. In Australien werden jährlich im Schnitt zwei Menschen von Salzwasserkrokodilen getötet, die bis zu sieben Meter lang und mehr als eine Tonne schwer werden können.

Prozess

Mutmaßlicher Mörder soll oft Mädchen angesprochen haben

Der mutmaßliche Doppelmörder von Bodenfelde hat vor und nach der ersten Tat immer wieder versucht, junge Mädchen anzusprechen. Jan O. habe ihnen Bier und Zigaretten angeboten, sagten Zeuginnen am Dienstag vor dem Landgericht Göttingen. Der angeklagte 26-Jährige forderte die Jugendlichen demnach dazu auf, ihn zu begleiten. Die Staatsanwaltschaft wirft Jan O. vor, am 15. November im südniedersächsischen Bodenfelde die 14 Jahre alte Nina und fünf Tage später den 13-jährigen Tobias getötet zu haben. Der Mann hat die Morde gestanden. Eine 15 Jahre alte Zeugin im Gericht: "Ich habe ihn als sehr liebenswerten, netten Menschen kennengelernt."