Braunschweig

Patient glaubt nach OP an Verbrechen und alarmiert Feuerwehr

Ein noch von der Narkose benebelter Patient des Braunschweiger Krankenhauses hat sich bei der Feuerwehr als vermeintliches Opfer eines Verbrechens gemeldet.

Der Anrufer berichtete, dass er gerade aufgewacht sei, in einem fremden Bett liege und noch weitere Personen in dem Zimmer seien. Er wusste jedoch nicht, wo er war und wie er dort hingekommen war. Zudem hatte er das Gefühl, dass die anderen Personen in dem Raum tot seien.

Die Zuständigen in der Leitstelle begannen nach dem Anruf am Donnerstag mit umfangreichen Recherchen, da sie von einem dringenden Notfall beziehungsweise einem Verbrechen ausgingen. Die Verwandten des Mannes waren jedoch nicht erreichbar, und auch eine Handyortung blieb erfolglos. Erst eine Pflegekraft des Krankenhauses konnte nach einiger Zeit Entwarnung geben. Der Anrufer war kurz zuvor operiert worden und befand sich im Aufwachraum eines Operationssaals. Da er sich unter den Nachwirkungen der Narkose offenbar nicht mehr an die Geschehnisse vor der Operation erinnern konnte, wähnte er sich in großer Not und rief über sein Handy Hilfe. Wie er jedoch an sein Mobiltelefon gekommen war, blieb zunächst ein Rätsel.