Archäologie

Österreicher findet Schatz beim Buddeln in seinem Garten

Einen echten Schatz hat ein Österreicher beim Graben in seinem Garten entdeckt. Wie das österreichische Bundesdenkmalamt (BDA) mitteilte, besteht der rund 650 Jahre alte Schatz aus über 200 mit Perlen, fossilen Korallen und Ornamenten verzierten Ringen, Broschen, Gürtelschnallen und weiteren Schmuckgegenständen.

Die Untersuchung der Objekte sei noch nicht vollständig abgeschlossen, weshalb der Wert noch nicht geschätzt werden könne, hieß es. Fest stehe aber, dass es sich dabei um einen der wichtigsten Funde mittelalterlichen Schmucks in Österreich handele.

BDA-Mitarbeiterin Karin Derler sagte, der Finder sei bereits vor Jahren auf die atemberaubenden Objekte gestoßen, als er einen Gartenteich ausweiten wollte.

Der Finder soll den Schatz bereits 2007 ausgegraben, ihm dann aber keine Beachtung mehr geschenkt haben. Erst als er vor zwei Jahren sein Haus verkaufen wollte und im Keller auf die schmutzverkrusteten Funde stieß, sei sein Interesse wieder erwacht. Der Dreck war mittlerweile getrocknet und stellenweise abgeplatzt, wodurch das wertvolle Metall enthüllt wurde. Der Mann stellte einige Fotos der Objekte ins Internet. Sammler machten ihn auf den möglichen Wert seiner Entdeckung aufmerksam. Erst daraufhin habe er die Stücke dem BDA übergeben. Warum die Behörden die Öffentlichkeit erst jetzt informierten, blieb allerdings unklar.