William und Kate: Noch 14 Tage

"Brechmittel": Schlechte Kritiken für "William & Kate"-Film

Wenige Tage vor seiner Erstausstrahlung erntet ein Fernsehfilm über die Liebesgeschichte von Prinz William und Kate Middleton vernichtende Kritiken in der britischen Presse.

Auf Grundlage der ersten im Internet publik gemachten Ausschnitte des Films urteilte etwa die Autorin der Zeitung "The Times", die Bezeichnung schlechtester königlicher Film aller Zeiten sei nicht ganz korrekt: "Es ist noch schlimmer als das", betonte Valentine Low.

Sie kritisierte die Produktion "William & Kate: The Movie" als "Brechmittel". Die königliche Romanze werde voller Klischees und teils völlig fiktiv dargestellt. Die schauspielerischen Leistungen seien ebenso wie das Drehbuch "elend". Man frage sich, wofür das Budget von umgerechnet rund 3,4 Millionen Euro benötigt wurde: "Für das Catering?"

Die "Sun" moserte, der Film enthalte viele Ungenauigkeiten. So sei Kate nie zu William an Land geschwommen und es habe, anders als dargestellt, auch keinen Fototermin bei ihrem Ski-Urlaub gegeben. Williams Vater Prinz Charles werde bewusst unvorteilhaft dargestellt. Kates Mutter solle sogar eine Klage in Erwägung ziehen, hieß es in dem Blatt. Der Film wird am 18. April in den USA ausgestrahlt, am 24. April dann in Großbritannien. Einen Tag später erscheint er auf DVD. Im deutschen Fernsehen wird er unter dem Titel "William & Kate - Ein Märchen wird wahr" am 28. April um 20.15 Uhr bei Sat.1 zu sehen sein.