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Augenzeugenvideos vom "Tödlichen Sandsturm" im Netz

Die Bilder wirken wie aus einem Endzeitfilm. Ein Zaun brennt, davor ein völlig verkohltes Auto, überzogen mit Sand, der aussieht wie jahrzehntealter Rost. Alles Leben wirkt ausgelöscht.

Hier, so scheint das Bild zu sagen, war schon lang keiner mehr. Doch das Video wurde unmittelbar nach dem Unfall nahe Rostock am Freitag gemacht, vermutlich von einem Beteiligten. Es heißt "Deadly Sandstorm", der tödliche Sandsturm also.

Der Titel sagt, leider, die Wahrheit - acht Menschen haben ihr Leben verloren. Bei YouTube kann man es sich anschauen. Noch haben das relativ wenige getan. Über Twitter verbreitet es sich aber recht schnell. Eigentlich ist der ganze Film in Sand getaucht, als habe der Filmer seine Kamera im Boden vergraben. Das einzige Geräusch ist der tosende Wind, nur die Sirene der Notarztwagen bricht die Stille. Am Ende telefoniert ein Mann, der auch ein Unfallopfer zu sein scheint, mit einer Frau. Er sagt: "Selbst die Polizei weiß nicht, wie viele Autos hier beteiligt sind." Immerhin diese Frage ist inzwischen geklärt. Viele andere bleiben offen.