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Entführung: Entführer von Jaycee Lee Dugard will seine Schuld eingestehen

Entführung

Entführer von Jaycee Lee Dugard will seine Schuld eingestehen

Der mutmaßliche Entführer der Amerikanerin Jaycee Lee Dugard will sich schuldig bekennen und wird damit den Rest seines Lebens hinter Gitter verbringen. Das sagte der Anwalt Stephen Tapson dem "San Francisco Chronicle". Phillip Garrido (59), der 1991 zusammen mit seiner Frau Nancy (55) das damals elfjährige Mädchen in Kalifornien entführte und 18 Jahre lang in seinem Haus versteckt hielt, soll am Donnerstag vor einem Richter erscheinen. Im Falle eines Bekenntnisses kommt es nicht zu einem Prozess. Tapson, der Anwalt von Garridos Ehefrau, sagte weiter, seine Mandantin werde vermutlich ein Verfahren suchen. Sie sei selbst ein Opfer ihres "bösartigen" Mannes gewesen, der die Frauen in seiner Gewalt hatte. Nancy Garrido gestand den Ermittlern, dass sie wusste, dass ihr Mann sein Entführungsopfer über Jahre hinweg sexuell missbrauchte.

Gewalt

Frau schlägt in Museum auf "böses" Gemälde ein

Die versuchte Zerstörung eines Gemäldes Paul Gauguins hat eine Frau in den USA in einem Polizeiverhör damit begründet, dass der Künstler böse sei und das Werk zerstört werden müsse. Die 53-Jährige hatte in einem Museum in Washington versucht, das Bild "Zwei tahitische Frauen" von der Wand zu reißen, zuvor hatte sie mit der Faust dagegengeschlagen. Der Wert des Gemäldes des französischen Malers wird auf 80 Millionen Dollar (56 Millionen Euro) geschätzt. Die Frau wurde vorübergehend festgenommen und soll nun einem Psychiater vorgeführt werden. Das Bild wurde nach Angaben der National Gallery of Art nicht beschädigt.

Initiative

Schauspieler sollen Nepals Polizisten freundlicher machen

Um ihre Beamten freundlicher zu machen, setzt die Polizei in Nepal bekannte Schauspieler als Trainer ein. Die nepalesischen Filmstars Madan Krishna Shrestha, Haribansha Acharya und Arunima Lamsal sollen "interaktive" Seminare mit den 700 Verkehrspolizisten der Hauptstadt Kathmandu abhalten und ihnen Höflichkeit beibringen. Grund sind Beschwerden über den rauen Umgangston der Verkehrspolizisten. In der 1,5-Millionen-Einwohner-Stadt Kathmandu drängeln sich täglich 500 000 Fahrzeuge durch die Straßen.