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Prozess: Mutmaßlicher Kalinka-Mörder ist im Krankenhaus

Prozess

Mutmaßlicher Kalinka-Mörder ist im Krankenhaus

Der deutsche Arzt Dieter K., der sich wegen des Todes seiner Stieftochter vor einem Pariser Gericht verantworten muss, ist im Krankenhaus. Der Prozess wurde unterbrochen. K. ist angeklagt, seine 14 Jahre alte Stieftochter Kalinka 1982 getötet zu haben. Der Vater des Mädchens ist überzeugt, dass K. Kalinka vergewaltigte und tötete. Er ließ K. vor anderthalb Jahren nach Frankreich entführen, wo er nun vor Gericht steht.

Geständnis

Jäger erschießt betrunken seine Ex-Frau

Ein Jäger aus Nordthüringen hat gestanden, im Streit seine frühere Ehefrau erschossen zu haben. Das Amtsgericht Nordhausen erließ Haftbefehl. Der 63-Jährige aus Wiehe (Kyffhäuserkreis) hatte am Sonntagabend während eines heftigen Streits mit seiner Ex-Frau einen Revolver aus dem Waffenschrank geholt und mehrfach auf die 61-Jährige geschossen. Der Mann war zum Tatzeitpunkt mit 1,8 Promille betrunken.

Ölpest

BP will Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko aufnehmen

Knapp ein Jahr nach der Ölpest im Golf von Mexiko hat der Ölkonzern BP um eine Genehmigung zur Wiederaufnahme der Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko gebeten. Laut "New York Times" wolle BP im Juli die Ölbohrungen an zehn bereits bestehenden Standorten wieder aufnehmen und im Gegenzug strengere Sicherheitsstandards einhalten. Nach der Explosion der im Auftrag von BP betriebenen Bohrinsel "Deepwater Horizon" im April 2010 waren rund 780 Millionen Liter Öl ins Meer geströmt.

Doppelmord

Verdächtiger im Fall Krailling schweigt

Drei Tage nach seiner Festnahme hüllt sich der mutmaßliche Mörder der beiden kleinen Mädchen aus dem Münchner Vorort Krailling in Schweigen. Der Onkel von Sharon (11) und Chiara (8), der am Freitag als tatverdächtig festgenommen wurde, habe bislang kein Geständnis abgelegt, sagte Oberstaatsanwalt Ken Heidenreich. Spekulationen, in die Bluttat könnte eine weitere Person verwickelt sein, bestätigte Heidenreich nicht. "Es gibt derzeit keinen zweiten Tatverdächtigen", sagte Heidenreich.