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Überforderung: Jugendamt-Mitarbeiterin zahlt Unterhalt aus eigener Tasche

Überforderung

Jugendamt-Mitarbeiterin zahlt Unterhalt aus eigener Tasche

Eine Mitarbeiterin des Bremer Jugendamtes hat jahrelang insgesamt 11 000 Euro Unterhalt für einen Jungen heimlich aus der eigenen Tasche gezahlt. Eigentlich hätte die Frau das Geld bei dem Vater des Kindes einfordern sollen. Stattdessen ließ die überlastete Sachbearbeiterin die Akte aber unbearbeitet und zahlte privat. Am Donnerstag nun verhandelte das Oberlandesgericht Bremen über den Fall, der bereits 2002 aufgeflogen war. Der heute 21-jährige Sohn war überzeugt, dass sein Vater viel mehr Unterhalt gezahlt hätte, wenn das Amt sich um die inzwischen verwirkten Ansprüche gekümmert hätte. Am Ende stand ein Vergleich: Die Stadt zahlt ihm noch 3500 Euro.

Tornadowarnung

Sieben Verletzte nach heftigen Unwettern in Florida

Bei einem gewaltigen Unwetter in Florida hat es mindestens sieben Verletzte gegeben. Am Donnerstag fegten heftige Gewitterstürme und Regenfälle über große Teile des Bundesstaates hinweg. In manchen Regionen von Tampa im Westen bis Orlando im Osten sollen Hagelkörner in der Größe von Golfbällen niedergegangen sein. Der nationale Wetterdienst gab eine Tornadowarnung aus. Besonders heftige Schäden habe das Unwetter auf einem Flughafen in Lakeland in der Nähe der Großstadt Tampa angerichtet, wie lokale Medien berichteten. Dort habe der Sturm während einer Luftfahrtmesse ein Ausstellungszelt umgerissen. Die örtlichen Behörden sprachen von sieben Verletzten. Zudem seien zahlreiche Kleinflugzeuge umgeweht und stark beschädigt worden.

Hausdurchsuchung

Polizei findet Maschinenpistole im Vollwaschgang

In der laufenden Waschmaschine hat ein 44-jähriger Gastwirt aus Isernhagen bei Hannover eine Maschinenpistole und eine Pistole mit Schalldämpfer vor der Polizei versteckt. Beamte entdeckten die Waffen samt zwei Magazinen bei einer Hausdurchsuchung in der Waschmaschine zwischen feuchter Kleidung. Bei Eintreffen der Polizei war ein normales Programm mit Waschpulver im Gang. Gegen den 44-Jährigen wird wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz ermittelt. Die Waffen haben die Wäsche laut den Ermittlern sauber und rostfrei überstanden.