Kündigung

Ex-Mitarbeiter von Malawi-Stiftung verklagen Madonna

Acht frühere Angestellte der Stiftung "Raising Malawi" von US-Popstar Madonna sind gegen die Sängerin vor Gericht gezogen.

Wie vonseiten der Justiz des südostafrikanischen Landes bekannt wurde, wehren sich die Kläger gegen die in ihren Augen unrechtmäßige Kündigung. Die Entlassung "im Rahmen einer Strategieänderung" sei ihnen nicht genau erklärt worden, sagte ein Vertreter des malawischen Gerichts für industrielle Beziehungen zu den Gründen für den Prozess. Zudem sei die Kündigung nicht im Rahmen legaler Verfahren erfolgt. Die Ex-Angestellten fordern dem Gericht zufolge nun Entschädigungen für ihre Entlassung.

Die US-Popdiva, die selbst zwei Kinder aus Malawi adoptiert hat, wollte mithilfe ihrer Stiftung eine Schule für 500 Mädchen bauen. Das Projekt hatte einen Umfang von 15 Millionen Dollar (rund 10,7 Millionen Euro). Im Januar erklärte Madonna, ihren Ansatz und ihre Strategie ändern zu wollen, um so noch mehr Kindern in dem Land helfen zu können.