Attraktion

Im "Verrückten Haus" herrscht Andrang und Begeisterung

In diesen Haus steht alles auf dem Kopf. Das scheint den Besuchern zu gefallen: Zur Eröffnung des "Verrückten Hauses" in Bispingen hat es am Wochenende einen großen Andrang gegeben. Allein am Samstag kamen rund 600 Besucher, um staunend das auf den Kopf gestellte Gebäude zu besichtigen, wie die Betreiber mitteilten.

Das Haus wurde ganz normal gebaut, dann per Kran umgedreht und im Boden verankert. Der Gleichgewichtssinn der Besucher wird schwer gefordert, weil das Haus nicht nur auf dem Dach steht, sondern zugleich auch um Längs- und Querachse geneigt ist. Doch bislang habe sich noch niemand beschwert, dass ihm schlecht geworden sei, sagte Betreiber Jan Oster. Die Organisatoren haben nicht nur das Haus auf den Kopf gestellt, sondern es auch mit viel Liebe zum Detail "eingerichtet". Dazu wurden an den Decken, also eigentlich dem Boden des Hauses, Möbel angeschraubt. Die Tische in diesem Haus sind gedeckt, die Betten sind bezogen. Der Besucher bekommt so den Eindruck, als würde er tatsächlich kopfüber durch das Haus gehen.

Die Attraktion soll zusätzliche Touristen in die Lüneburger Heide holen. Ein baugleiches Gebäude steht seit dem vergangenen Jahr in Gettorf bei Kiel. Der Erfolg dieser Idee hatte dem Erbauer des Bispinger Hauses offenbar inspiriert.

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