Asien

Schweres Erdbeben erschüttert Birma und Thailand

Knapp zwei Wochen nach der Tsunami-Katastrophe in Japan hat sich in Asien erneut ein schweres Erdbeben ereignet. Betroffen war dieses Mal eine kaum besiedelte Region im "Goldenen Dreieck" von Birma, Thailand und Laos.

Die Erdstöße erreichten nach Angaben der Behörden vom Donnerstag eine Stärke von 6,8. Die Erschütterungen waren bis in die weit entfernte vietnamesische Hauptstadt Hanoi zu spüren. In der thailändischen Provinz Chiang Rai kam nach Polizeiangaben eine Frau ums Leben, als eine Mauer ihres Hauses einstürzte. Weitere Angaben über Tote oder Verletzte lagen zunächst nicht vor.

Im birmanischen Bundesstaat Shan, der in der Nähe des Epizentrums liegt, liefen die Bewohner nach dem Beben auf die Straße. "Sie trauen sich nicht, nach Hause zurückzukehren", sagte ein örtlicher Parlamentarier. Er schloss nicht aus, dass es Opfer gegeben habe.