Kriminalität

USA setzen Drohnen im Drogenkrieg in Mexiko ein

Der US-Grenzschutz hat in einer verdeckten Operation bereits seit 2009 Drohnen in das mexikanische Grenzgebiet geschickt. Damit sollten die lokalen Behörden bei der Überwachung von mutmaßlichen Drogenhändlern unterstützt werden.

Die Aufklärungsflüge waren von Mexiko abgesegnet, aber keines der beiden Länder hatte sie bisher öffentlich gemacht. Die Einbindung der USA in den mexikanischen Drogenkrieg ist damit weit größer als angenommen. US-Behörden bildeten mexikanische Soldaten aus, und die gaben Informationen weiter.

Ein Mitarbeiter der US-Heimatschutzbehörde bestätigte, dass vier Drohnen im Einsatz sind. Ein mexikanischer Beamter sei bei den Flügen im Kontrollzentrum anwesend. Ihr Einsatz sei außerdem in Einklang mit dem mexikanischen Gesetz und Menschenrechten, hieß es in Mexiko.

Die Predator-Drohnen kosten mehr als zehn Millionen Dollar pro Stück und sind mit hochempfindlichen Kameras ausgestattet. Anders als ähnliche Drohnen der US-Armee, die in Pakistan eingesetzt werden, sind sie aber nicht mit Waffen ausgerüstet.