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Geständnis: Vater schüttelt seinen fünf Monate alten Sohn zu Tode

Geständnis

Vater schüttelt seinen fünf Monate alten Sohn zu Tode

Ein 21-Jähriger hat im bayerischen Ergoldsbach seinen fünf Monate alten Sohn zu Tode geschüttelt. Der Säugling starb am Sonnabend in einem Münchner Krankenhaus an seinen Verletzungen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der 21-Jährige gestand die Tat demnach. Er hatte die Rettungsleitstelle angerufen und gesagt, sein Sohn habe Atemprobleme. Der Notarzt konnte das leblose Kind zwar noch reanimieren, es starb aber später an den Folgen des Schüttelns, wie eine Obduktion ergab. Warum der Vater das Kind schüttelte, blieb zunächst offen.

Sicherheitsmängel

Deutsche Bahn wegen Schlafwagenbrand vor Gericht

Die Deutsche Bahn und ein deutscher Zugbegleiter stehen seit Montag wegen eines Schlafwagenbrandes mit zwölf Toten vor gut acht Jahren im französischen Nancy vor Gericht. Sie müssen sich gemeinsam mit der französischen Bahn SNCF wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Der Bahn werden Sicherheitsmängel an dem Schlafwagen vorgeworfen. Im Nachtzug Paris-München war im November 2002 ein Feuer ausgebrochen, weil ein Zugbegleiter eine Tasche auf einer eingeschalteten Herdplatte abgestellt hatte. Unter den Toten waren auch drei Deutsche. Der Schlafwagen war verriegelt - was die Rettung erschwerte, aber damals in deutschen Zügen üblich war.

Trauriger Rekord

Jüngster Alkoholiker Großbritanniens ist drei Jahre alt

Mit gerade einmal drei Jahren ist ein Junge in Großbritannien wegen Alkoholismus behandelt worden. Dies geht aus den Statistiken des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS hervor. Danach mussten zwischen 2008 und 2010 insgesamt 13 Kinder unter 13 Jahren wegen Alkoholismus behandelt werden. Eines von ihnen war der dreijährige Junge, dessen Identität geheim gehalten wird. Laut einer EU-Studie von 2009 trinken die Briten europaweit den meisten Alkohol.

Frauenmangel

Bis zu 20 Prozent mehr Männer in China und Indien

Durch die selektive Abtreibung von Mädchen wird es in 20 Jahren in weiten Teilen Chinas und Indiens zwischen 10 und 20 Prozent mehr Männer als Frauen geben. Eine Studie, die am Montag in der kanadischen Fachzeitschrift "Canadian Medical Association Journal" (CMAJ) veröffentlicht wurde, warnt auch vor den gesellschaftlichen Folgen, weil ein großer Teil der Bevölkerung durch den Frauenmangel nicht heiraten und keine Nachkommen haben kann.