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Erdbeben: Identifizierung der Opfer von Christchurch dauert Monate

Erdbeben

Identifizierung der Opfer von Christchurch dauert Monate

Die Identifizierung der Todesopfer nach dem schweren Erdbeben von Christchurch kann nach Behördenangaben noch Monate dauern. "Das ist mühsame, genaue Arbeit, und die Wirklichkeit sieht anders aus als in Fernsehserien wie ,CSI'", sagte Polizeikommissar Sam Hoyle am Sonntag. Die Erfahrungen nach dem Tsunami in Südostasien oder den Buschbränden in Australien zeigten, dass die Identifizierung der Opfer ein langwieriger Prozess sei. Nach dem Erdbeben vor elf Tagen wurden bisher 166 Tote geborgen; die Behörden rechnen mit insgesamt mehr als 200 Opfern. Um ihre Identität zu klären, sind internationale Experten in der neuseeländischen Stadt vor Ort.

Demonstration

Nackte Radler werben in Melbourne für Weltfrieden

Rund 150 nackte Radfahrer haben am Sonntag in Melbourne für nicht weniger als den Weltfrieden geworben. Die bereits vierte Nacktradeltour in Australiens zweitgrößter Stadt sollte Autofahrer zum Umsteigen aufs Fahrrad bewegen, wie die Organisatoren betonten. Etwa zehn Kilometer fuhren die Nackten dafür durchs Zentrum von Melbourne. Die Aktion ist Teil des "World Naked Bike Ride", der jedes Jahr in zahlreichen Städten rund um den Globus stattfindet. Die Aktion werbe für "Nacktheit, Umweltschutz und Weltfrieden", sagte Organisatorin Heidi Hill. In diesem Jahr seien die Botschaften "ziemlich politisch", fügte sie hinzu.

Tornado

Eine Tote und elf Verletzte bei Wirbelsturm in Louisiana

Ein Wirbelsturm hat am Wochenende im US-Staat Louisiana schwere Schäden angerichtet. Eine Frau kam ums Leben, elf Menschen wurden verletzt. Mehr als hundert Häuser wurden Behördenangaben zufolge beschädigt, etliche komplett zerstört. Die Frau habe ihr Kind vor dem Sturm schützen wollen, sagte eine Behördenvertreterin. Ein Baum sei auf das Haus der 21-Jährigen gefallen. Die Mutter sei dabei ums Leben gekommen, ihr Kind sei jedoch wohlauf. Ein Familienangehöriger, der in der Nähe wohne, habe die beiden gefunden. Von dem mutmaßlichen Tornado betroffen war die 8500-Einwohner-Stadt Rayne im Südwesten Louisianas. Rund 1500 Menschen wurden in Notunterkünfte evakuiert.