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Flutwellen: Tote und Vermisste nach Unwetter in Italien

Flutwellen

Tote und Vermisste nach Unwetter in Italien

Bei Unwettern in Italien ist eine 85-jährige Frau von Wassermassen in einen Graben gespült worden und ertrunken. Die Seniorin hatte in der Nacht zum Mittwoch im mittelitalienischen Venarotta die Orientierung verloren, als das Unwetter einsetzte. Bereits am Dienstag war ein Rentner in seinem Auto von den Fluten erfasst worden und ums Leben gekommen. Eine 40-jährige Frau und die Tochter ihres Lebensgefährten wurden am Mittwoch noch vermisst. Ein über die Ufer getretener Fluss hatte sie mitgerissen. Im süditalienischen Ginosa wurden etliche Häuser überflutet. Rettungskräfte waren mit Schlauchbooten und Taucheranzügen unterwegs, um Menschen vor den Fluten zu retten.

Verkehr

30 Jahre mit gefälschtem Führerschein gefahren

Mehr als 30 Jahre lang ist ein 65-Jähriger mit einem gefälschten Führerschein Auto gefahren. Bei einer Verkehrskontrolle im schwäbischen Pfronten stellte sich am Samstag heraus, dass das angeblich von der Stadt Frankfurt am Main ausgestellte Dokument nicht echt ist, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Herkunft des Führerscheins war zunächst unklar. Die Polizei ermittelt gegen den Hessen nun wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und der Urkundenfälschung.

Piraten

Bevölkerung sammelt Geld für gekidnappte Familie

Mit privaten Sammelaktionen wollen Dänen das Lösegeld für eine Familie mit drei Kindern aufbringen, die bei ihrer Weltumseglung von somalischen Piraten gekidnappt worden ist. In Kopenhagener Medien kündigten Nachbarn der Familie sowie ein Sprecher des Schiffsreeder-Verbandes entsprechende Initiativen an. Gleichzeitig äußerten Marineexperten ihr Unverständnis über derartige Freizeitunternehmungen in den immer mehr von Piraten heimgesuchten Gewässern vor der afrikanischen Ostküste und im Golf von Aden. Die dänische Familie aus der Kleinstadt Kalundborg soll Behördenwarnungen in den Wind geschlagen haben. Sie ist seit einer Woche in der Gewalt von Seeräubern.