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Neuer Trend: Londoner Café bietet Eiscreme aus Muttermilch

Neuer Trend

Londoner Café bietet Eiscreme aus Muttermilch

Im Londoner Szene-Stadtteil Covent Garden verkauft ein Cafébetreiber Eiscreme aus Muttermilch. "Baby Gaga" heißt der Cocktail - verfeinert mit Vanille aus Madagaskar und geriebener Zitronenschale. Es schmecke wie ganz normales Joghurt-Eis, sagten erste Testesser. Das Café bietet das Dessert aus Muttermilch zum Preis von 14 Pfund (umgerechnet etwa 16,80 Euro) pro Becher an.

Unicef-Jahresbericht

Lage der Jugendlichen ist weltweit desolat

71 Millionen Mädchen und Jungen weltweit können nach der Grundschule keine weiterführende Schule besuchen. Ein Großteil der 1,2 Milliarden Jugendlichen (10- bis 19-Jährigen) kämpft mit Problemen wie schlechter Bildung, Arbeit unter schwersten Strapazen oder Arbeitslosigkeit. Darauf weist Unicef in seinem Jahresbericht hin. Kriege, Wirtschaftskrise, Klimawandel und Armut träfen Jugendliche weltweit besonders hart. In Entwicklungsländern heiratete jedes dritte Mädchen vor ihrem 18. Geburtstag.

Fluterschen-Prozess

Angeklagter bleibt bei Teilgeständnis

Der Angeklagte im Prozess um Hunderte Fälle sexuellen Missbrauchs im Westerwald bleibt nun doch bei seinem Teilgeständnis. Das erklärte sein Anwalt gestern vor dem Koblenzer Landgericht. Detlef S. hatte in der vergangenen Woche den sexuellen Missbrauch von seiner Tochter Jasmine in 325 Fällen zugegeben. Dass sich der Angeklagte vor einem psychologischen Gutachter später anders ausgedrückt habe, bedaure Detlef S. zutiefst, sagte der Anwalt vor Gericht. Das Gutachten war am Ende der Verhandlung am Mittwoch verteilt worden. Der darin festgehaltene Widerruf des Geständnisses hatte auch die Verteidigung überrascht.

Erdbeben

Schäden in Neuseeland erreichen Milliardenhöhe

Der Wiederaufbau nach dem schweren Erdbeben in Neuseeland wird voraussichtlich Milliardenbeträge kosten. Der für die Erdbebenkoordination zuständige Minister Gerry Brownlee sagte gestern, er rechne mit mehr als zehn Milliarden neuseeländischen Dollar (5,4 Milliarden Euro). Die Suche nach Überlebenden ging unterdessen weiter. Bis Freitag waren 113 Leichen geborgen worden. Noch immer werden 228 Menschen vermisst. Nach Einschätzung von Wissenschaftlern der TU Freiberg steht Neuseeland ein noch stärkeres Erdbeben bevor. "Wir erwarten in nächster Zeit an der Westküste ein seit etwa 50 Jahren überfälliges Beben", so Stefan Buske vom Institut für Geophysik.