WeltNews

Amoklauf: Mann verletzt wahllos zahlreiche Passanten auf Ibiza

Amoklauf

Mann verletzt wahllos zahlreiche Passanten auf Ibiza

Auf der spanischen Ferieninsel Ibiza hat ein Mann wahllos zahlreiche Passanten mit einem Messer verletzt. Nach Angaben der Polizei lief der Marokkaner am frühen Nachmittag mit einem Stock und einem Messer bewaffnet durch eine Straße und griff mehrere Menschen an. Dann lief er offenbar in einen Supermarkt. "Zwischen zehn und zwölf" Menschen seien verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher in Madrid. Spanischen Medienberichten zufolge befinden sich vier Verletzte in einem kritischen Zustand.

Stiftung

ThyssenKrupp bezahlt Mahnmal für die Love-Parade-Opfer

Deutschlands größter Stahlhersteller ThyssenKrupp stiftet das geplante Love-Parade-Mahnmal. Die 3,45 Meter hohe Stahlskulptur soll an die Tragödie im Juli erinnern, bei der in Duisburg 21 junge Menschen starben und Hunderte verletzt wurden. Entworfen wurde sie vom Duisburger Künstler Gerhard Losemann (72). Sie wird in der Nähe des Unglückstunnels aufgestellt. Die Skulptur sollte ursprünglich aus Spendengeldern finanziert werden, die von der Bürgerinitiative "Spendentrauermarsch" gesammelt wurden. Die 26 300 Euro können nun anderweitig verwendet werden.

Satire

Zehntausende Glühbirnen werden zum Fall fürs Gericht

Im Streit über eine Satire-Aktion mit Glühlampen entscheiden jetzt die Richter. Die beiden Initiatoren der Aktion haben gegen eine Verfügung der Bezirksregierung Köln geklagt, die ihnen den Vertrieb und die Ausstellung der als Heatballs bezeichneten Glühbirnen verbietet. Die Bezirksregierung sieht darin einen Verstoß gegen das EU-Glühlampenverbot. Der Zoll am Flughafen Köln/Bonn hält seit rund drei Monaten 40 000 als Heatballs deklarierte Glühbirnen aus China fest, die zwei Ingenieure in ihrer Protestaktion als Miniheizungen in Umlauf bringen wollten. Die Initiatoren berufen sich in ihrer Klage darauf, dass die Glühbirne zu 95 Prozent Wärme produziert und darum nicht als Lampe, sondern als elektrisches Heizgerät zu betrachten sei. Außerdem berufen sie sich auf die Freiheit der Kunst. Mit der Aktion wollen sie den Sinn von Energiesparlampen für das Weltklima hinterfragen.