Vietnam

Deutscher entkommt tödlichem Bootsunfall

Tragisches Ende eines Ausfluges in der wunderschönen Halong-Bucht von Vietnam: Bei einem schweren Bootsunglück sind zwölf Menschen ums Leben gekommen.

Unter den Opfern sind auch elf Ausländer. Die Unglücksursache ist noch unklar: Ersten Berichten zufolge soll der Schiffsrumpf kurz vor Sonnenaufgang auseinander gebrochen sein. Viele Opfer wurden im Schlaf überrascht. Am nächsten Morgen ragte nur noch der obere Teil des Schiffes aus dem Wasser. Lediglich neun Touristen - darunter ein Deutscher - und sechs Besatzungsmitglieder überlebten.

"Das Ganze dauerte zwischen 30 Sekunden und einer Minute", erzählte der US-Tourist George Fosmire. Seine Freundin sei aufgewacht und habe ihn noch warnen können, da sei das Wasser bereits in die Kabine eingedrungen. "Ich musste mein Gesicht gegen die Decke drücken, um noch nach Luft schnappen zu können", erzählte der 23-Jährige. Seine Freundin überlebte nicht. Unter den Todesopfern waren zwei US-Bürgerinnen, zwei Russinnen, zwei Schwedinnen, eine Französin und drei Urlauber aus der Schweiz, Japan und Großbritannien.