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Überschwemmungen: Neuer Wirbelsturm wütet über Nordosten Australiens

Überschwemmungen

Neuer Wirbelsturm wütet über Nordosten Australiens

Zwei Wochen nach dem verheerenden Wirbelsturm "Yasi" wütet erneut ein schwerer Sturm über Australien. Der tropische Wirbelsturm "Carlos" fegte am Mittwoch mit starkem Regen und peitschenden Winden über die Stadt Darwin im Norden des Landes und führte laut Medienberichten zu Überschwemmungen. Der Sender ABC berichtete, Straßen seien überschwemmt, zudem seien ein Haus und ein Krankenwagen von umstürzenden Bäumen beschädigt worden. Schulen sowie der wichtigste Flughafen der Region wurden geschlossen. Nach Angaben der Wetterbehörde fielen in einigen Vororten von Darwin bis zu 350 Millimeter Regen binnen 24 Stunden. "Carlos" wurde auf der fünfstufigen Wirbelsturm-Skala auf der niedrigsten Stufe eins eingestuft, sollte aber am Donnerstag auf seinem Weg Richtung Südwesten Stufe zwei und damit seinen Höhepunkt erreichen.

Überlebenswille

Fischer in Seenot schwimmt 7,5 Kilometer an Land

Ein von einer hohen Welle über Bord gespülter Fischer in Australien hat sich schwimmend in Sicherheit gebracht: Der Mann schwamm ohne Rettungsweste in sechs Stunden an das ungefähr 7,5 Kilometer entfernte Ufer. Dort kletterte er nach Behördenangaben über Felsen an Land und schleppte sich zu einem Haus, wo er um Hilfe bat. Der Mann war als vermisst gemeldet worden, nachdem sein Boot am Dienstag führerlos mit laufendem Motor an der Goldküste südlich von Brisbane im Staat Queensland entdeckt worden war.

Schiffsunglück

Mehr als 50 Flüchtlinge sterben vor Mosambik

Vor der nördlichen Küste Mosambiks sind bei einem Schiffsunglück nach Polizeiangaben gut 50 Menschen ertrunken. Dabei handelte es sich um 50 somalische Flüchtlinge und einen Kapitän aus Tansania, sagte ein Polizeisprecher. Die Somalis befanden sich auf dem Weg nach Südafrika, als das Schiff am Sonntag sank. Die mosambikanische Marine schickte die 89 Überlebenden aus Somalia und Äthiopien in ein Flüchtlingslager, in dem bereits 3000 Menschen leben. Eine Ursache für den Schiffbruch konnte die Polizei nicht nennen.