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Gewalt: Tourismus in Mexiko zu Terror-Schauplätzen boomt

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Gewalt

Tourismus in Mexiko zu Terror-Schauplätzen boomt

Makabrer Trend in Mexiko: Der Drogenkrieg im Lande lockt offenbar einen neuen Typus von Urlaubsgästen an. Laut Studie einer mexikanischen Sicherheitsfirma ist seit einigen Monaten das Phänomen des "schwarzen Tourismus" zu beobachten. Der Prototyp dieses Touristen sei etwa 35 Jahre alt und wohlhabend, heißt es in einem Bericht der Tageszeitung "El Tiempo", der sich auf die Untersuchung beruft. Die Interessenten fragten bewusst nach Touren zu Schauplätzen von Terroranschlägen oder Massakern. Der Drogenkrieg in Mexiko hat seit 2006 Angaben zufolge mehr als 34 000 Menschen das Leben gekostet.

Prozess (1)

Überraschendes Geständnis im Konstanzer Mordverfahren

Der mutmaßliche Mörder einer Taxifahrerin am Bodensee, der eine weitere Chauffeurin verletzte, hat zum Ende des Prozesses am Konstanzer Landgericht überraschend ein volles Geständnis abgelegt. Der 28-Jährige, der damit sein Schweigen vor Gericht gebrochen hat, sagte, dass er die Kontrolle über sich verloren habe. Gleichzeitig zeigte er Reue und sagte, die beiden Frauen täten ihm leid.

Prozess (2)

Angeklagter in Gießen liegt tot vor Gerichtsgebäude

Die Leiche eines Angeklagten ist vor dem Gießener Landgericht gefunden worden. Der Tote habe eine Wunde am Kopf gehabt, vermutlich habe er sich selbst getötet, sagte ein Polizeisprecher. Nach ersten Ermittlungen handelt es sich um einen 71 Jahre alten Mann, dem Vergewaltigung vorgeworfen wurde. Der Mann hätte sich am Montag in einem Prozess verantworten müssen, er war aber nicht zu seiner Berufungsverhandlung erschienen.

Wettbewerb

Präsident in Turkmenistan kürt künftig das schönste Pferd

Der turkmenische Präsident Gurbanguly Berdymuchammedow hat einen Schönheitswettbewerb für Pferde eingeführt. Die Führung der zentralasiatischen Republik werde künftig höchstpersönlich das "schönste Rennpferd des Jahres" küren, hieß es in einer Anordnung. Pferde sind ein Wahrzeichen der Republik am Kaspischen Meer.