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Ermittlungen: Anwältin des mutmaßlichen Mörders von Mirco wirft hin

Ermittlungen

Anwältin des mutmaßlichen Mörders von Mirco wirft hin

Im Fall Mirco hat die Verteidigerin des mutmaßlichen Mörders ihr Mandat niedergelegt. Dies sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Krefeld. Er bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Die Gründe wurden nicht bekannt. Andere Anwälte hätten sich bereits angeboten, den 45-Jährigen zu vertreten, hieß es weiter. Indes dauern die Ermittlungen um den Tod des Zehnjährigen aus dem nordrhein-westfälischen Grefrath an. Der unter dringendem Tatverdacht stehende Familienvater werde weiter verhört, berichtete die Staatsanwaltschaft. Neue Erkenntnisse hätten sich bislang aber nicht ergeben. Wie der Junge zu Tode kam und ob er von seinem Peiniger sexuell missbraucht worden war, wurde nicht bekannt.

Unwetter

Tausende Australier flüchten vor Wirbelsturm

Wegen eines Wirbelsturms mit Windgeschwindigkeiten bis zu 280 Kilometer pro Stunde sind im Nordosten Australiens Tausende Menschen in Sicherheit gebracht worden. Meteorologen befürchten, der Zyklon "Yasi" könnte eine ähnliche Wucht wie der Hurrikan "Katrina" haben, der 2005 an der US-Golfküste ganze Ortschaften verwüstete. Im Staat Queensland, der erst kürzlich schwere Überschwemmungen erlebte, wurden am Dienstag wieder Bergwerke, Bahnverbindungen und Kohlehäfen geschlossen. Nach offiziellen Angaben ist ein Drittel der Zuckerernte bedroht. "Yasi" könnte ab Mittwoch auch Hunderte Kilometer landeinwärts Zerstörungen anrichten.

Sozialarbeiter

Schweizer gibt hundertfachen Missbrauch zu

Ein Schweizer Sozialarbeiter hat sexuelle Übergriffe auf mehr als 100 behinderte Kinder und Jugendliche in Deutschland und der Schweiz gestanden. Der 54-Jährige habe die Misshandlung von 114 geistig oder körperlich behinderten jungen Menschen in den vergangenen 29 Jahren zugegeben, teilte die schweizerische Staatsanwaltschaft am Dienstag in Bern mit. In weiteren acht Fällen habe er versuchte Übergriffe gestanden. Die Taten habe der Mann in neun verschiedenen Pflegeheimen verübt, von denen sich eines in Deutschland befunden habe, hieß es weiter.