Großbritannien

Handtücher werden Souvenir zur Hochzeit von William und Kate

Die Vorbereitungen für die Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton laufen auf Hochtouren - und bringen immer skurrilere Details zutage. Das neueste betrifft die Genehmigung für offizielle Erinnerungsgegenstände zur Hochzeit.

Souvenirjäger jedenfalls können aufatmen: Auch Geschirrtücher sind als Erinnerungsstück an die Traumhochzeit von Prinz William und Kate Middleton nun von höchster Stelle erlaubt.

Das Königshaus hatte zuvor festgelegt, was ein akzeptables Souvenir für die Hochzeit ist. Geschirrtücher hatten die Hürde zunächst nicht genommen, wie die Zeitung "Daily Telegraph" berichtete. Doch nach Beschwerden willigten die königlichen Entscheider ein. Nun steht fest, dass es Geschirrtücher geben wird - jedoch schlichter und weniger kitschig gestaltet als üblich. Auf dem Trockentuch soll es kein Bild des Brautpaares, sondern nur die ineinander verwobenen Initialen von William und Kate geben. Tassen und Teller, Keksdosen und Tablettendöschen aus Porzellan hatten keine Probleme gemacht, sie gelten als "beständige" Gegenstände und damit als angemessen.

Die Nachfrage nach Hochzeitssouvenirs ist groß. Nuala McGourty, Leiterin der Einzelhandelsabteilung der Königlichen Sammlung, sagte dem "Daily Telegraph", dass bereits Zehntausende der offiziellen Porzellanteller und Krüge verkauft worden seien - zwei Drittel davon übers Internet an Kunden ins Ausland. Der Absatz übertreffe schon jetzt den früherer königlicher Hochzeiten. Kate und William heiraten Ende April.

( dpa )