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Glück im Unglück: Slowakisches Ehepaar überlebt zwei Lawinen

Glück im Unglück

Slowakisches Ehepaar überlebt zwei Lawinen

Beim ersten Lawinenunglück im neuen Jahr in der Slowakei ist am Sonntag eine 46-jährige Frau verschüttet worden. Sie überlebte schwer verletzt und stark unterkühlt, teilte der Bergrettungsdienst HZS mit. Ihr Begleiter und zufällige Augenzeugen konnten die Skitouristin rasch finden und aus den Schneemassen befreien. Kaum war jedoch der Notarzthubschrauber mit der Frau vom Unglücksort in der Hohen Tatra abgeflogen, erhielt die Bergrettung den nächsten Notruf: Diesmal war der zurückgebliebene Begleiter der geretteten Frau selbst von einer kleineren zweiten Lawine verschüttet worden. Er konnte sich selbst befreien und erlitt keine schweren Verletzungen.

Bergungsarbeiten

Taucher suchen nach Trümmern des Kölner Stadtarchivs

Taucher haben die letzte Phase der Bergungsarbeiten an der Einsturzstelle des Kölner Stadtarchivs gestartet. Sie sollen feststellen, wo im Grundwasser noch Trümmer liegen. Bei dem Einsturz im März 2009 waren zwei Menschen ums Leben gekommen, tonnenweise Archivalien wurden verschüttet. Die Bergungsarbeiten sollen bis Ende Januar dauern. Erst nach deren Abschluss können Ermittler der Staatsanwaltschaft die Ursache des Einsturzes untersuchen. Die Behörde ermittelt wegen fahrlässiger Tötung gegen unbekannt. Als sicher gilt, dass das Unglück mit der benachbarten U-Bahn-Baustelle zusammenhängt.

Geldnot

Private Spender retten Laura Dekkers Erdumseglung

Hollands 15-jährige Solo-Seglerin Laura Dekker kann ihren Rekordversuch fortsetzen, als jüngster Mensch die Welt zu umsegeln. Im letzten Moment hätten private Spender 5000 Euro aufgebracht, berichtet "de Volkskrant". Damit könne Laura nun unter anderem die Gebühren für die Schleusen im Panamakanal bezahlen, sagte ihr Vater Dick Dekker. Anfangs hatte es so ausgesehen, als könne Laura durch die Vermarktung ihres Welttörns reich werden. Inzwischen bittet sie Sympathisanten um Spenden von "wenigstens zehn Euro". Laura war im vergangenen August in Gibraltar aufgebrochen. Dem Start war ein fast einjähriger Rechtsstreit mit dem Jugendamt vorausgegangen, das die Tour verhindern wollte.