Matadorin Mari Paz Vega

Mit dem Tuch den Stier zu reizen, ihn mit Banderillas, mit bunten Bändern geschmückten Spießen, zu quälen und endlich mit dem Stoß des Degens zu töten ist ein Brauchtum, das Deutsche eher befremdet als barbarische Form der Tierquälerei zur Kenntnis nehmen, wenn sie in Spanien Urlaub machen. Ganz anders die Spanier, die diesen "Sport" als Kunstform, als Ausdruck des Kampfes zwischen dem Menschen und der rohen animalischen Kraft feiern. Jetzt wurde als zweite Frau in der Geschichte Spaniens die Stierkämpferin Mari Paz Vega in Madrid in den Rang einer Matadorin erhoben. Die 29jährige erhielt die höchsten Weihen eines Toreros in der berühmten Arena "Las Ventas", die als "Kathedrale des Stierkampfes" bekannt ist.

BM