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Franzose erfand die Pitot-Sonden

Technik Verantwortlich für Tempomessung sind Pitot-Sonden: Es handelt es sich um nach vorne gerichtete Röhrchen, die außen am Flugzeug angebracht sind. Ein Airbus 330 hat drei davon, im Fall der Air-France-Maschine stammten sie vom französischen Hersteller Thales. Damit die Röhrchen nicht durch Wasser verstopft werden, ist ihre Öffnung nur einige Millimeter groß. Erfunden wurden sie schon vor fast 300 Jahren für den Einsatz bei Schiffen von dem französischen Physiker Henri Pitot.

Identifizierung Die Polizeiorganisation Interpol hilft bei der Identifizierung der Opfer. Dabei geht es um den Abgleich von Fingerabdrücken, Röntgenaufnahmen der Gebisse und von Operationsnarben der Leichen mit früheren Daten der 228 Flugzeuginsassen. Auch nach dem Tsunami in Asien im Dezember 2004 hatte Interpol bei der Identifizierung der Leichen geholfen.

Klage Der Vater einer beim Absturz ums Leben gekommenen Frau, Bernd Gans, erwägt eine Strafanzeige gegen die Fluggesellschaft wegen fahrlässiger Tötung. Der Vorsitzende der Interessengemeinschaft des deutschen Werkflugverkehrs sagte, es dränge sich ihm der Verdacht auf, dass einiges "nicht ordnungsgemäß abgelaufen ist".