Getestet: Computer der Oberklasse - Wie gut sind die Weihnachtsangebote?

Hat der alte PC ausgedient, ist er zu schwach oder einfach zu langsam für Ihre PC-Spiele, oder wollen Sie sich zum neuen Jahr einfach auf den neuesten Stand bringen?

Hat der alte PC ausgedient, ist er zu schwach oder einfach zu langsam für Ihre PC-Spiele, oder wollen Sie sich zum neuen Jahr einfach auf den neuesten Stand bringen? ComputerBild hat sechs aktuelle Weihnachtsangebote von 730 bis 900 Euro getestet. Medion MD 8828 Akoya (Aldi), Fujitsu Siemens Scaleo Pi 2662 CQ2450BR (Media Markt) und Scaleo Pi 2662/BU, Hewlett-Packard Pavilion a6142.de, Dell Inspiron 530s DT (D105S5A), PC-Spezialist PCS Multimedia 1207S.

Zum Vergleich wurde auch der iMac von Apple dazugestellt, bei dem der Computer in einen 20-Zoll-Flachbildschirm eingebaut ist (1429 EUR). Auf diesem Gerät läuft neben dem Apple-Betriebssystem "Mac OSX" auch Windows.

Bei den Testgeräten handelt es sich um Geräte der Oberklasse, die dank Doppelkern-Prozessor über ein hohes Arbeitstempo verfügen und auch aktuelle Computerspiele problemlos abspielen können. Leider ist nicht in alle dieser Modelle WLAN eingebaut. Das lässt sich aber mit einem WLAN-USB-Stift einfach nachrüsten (ab 20 EUR).

Geschwindigkeit

Alle sieben Computer erreichten in puncto Arbeitsgeschwindigkeit die Note sehr gut. Beim Spielen machte der Computer von PC-Spezialist die beste Figur. Am langsamsten in diesem Testpunkt war das Dell-Gerät. Programme mit hohem Speicherbedarf (z.B. für Bildbearbeitung) liefen bei allen Kandidaten schnell. Der iMac war hier wie auch beim Brennen am langsamsten. Er hat als einziger nur 1 statt 2 Gigabite Arbeitsspeicher.

Datenspeicherung

Fünf Computer (Aldi, Media Markt, Dell, HP und PC-Spezialist) haben rund 466 Gigabyte Speicherplatz auf ihren Festplatten. Der Scalio Pi 2662/BUhat 335, der iMac 298 Gigabyte. Die DVD-Brenner kamen mit allen CD- und DVD-Arten zurecht. Sie arbeiteten zuverlässig und schnell. Der Aldi PC spielt außerdem auch Blu-ray-Scheiben und HD-DVDs ab.

Bedienung/Ausstattung

Die Modelle von Medion und Apple sind mit WLAN ausgestattet. Der iMac kann darüber hinaus Daten drahtlos via Bluetooth übertragen. TV-Karten stecken in den Geräten von Dell und Medion. Damit wird der Empfang analoger und digitaler TV-Sender möglich, bei Medion auch Satelliten-Empfang. Bei fünf Computern gehört ein Büroprogramm zum Lieferumfang. Nur Apple und PC Spezialist verzichteten darauf.

Fazit

Der Aldi-PC war beim Arbeiten und Spielen sehr schnell und überzeugte mit einer umfangreichen Ausstattung. Zukunftssicher: Der DVD-Brenner spielt auch Blu-ray und HD-Scheiben ab. Dafür gab es ein "gutes" Testergebnis und den Test-Sieg. Mit 899 Euro bot er zudem auch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Der zum Vergleich mitgetestete iMac von Apple schlug sich trotz seines besonders flachen Notebooklaufwerks wacker. Für 1429 Euro bekommt der Kunde einen flotten PC mit integriertem 20-Zoll-Flachbildschirm - allerdings ohne Windows.

Den vollständigen Test finden Sie in der am Montag erscheinenden

Ausgabe von ComputerBild (25/2007)