Unterstützung für die Arbeit der Heilsarmee

Fast täglich hätten Berliner angerufen oder seien mit Taschen und Tüten vorbei gekommen, berichten die ehrenamtlichen Helfer der Heilsarmee begeistert. Vor einigen Wochen hatte Berliner helfen e.V. über die Arbeit der Heilsarmee berichtet und zu Spenden aufgerufen, um ihre Arbeit zu unterstützen. Regelmäßig herrscht am Einsatzbus großer Andrang, und «die Nachfrage ist dieses Jahr noch gewachsen», sagt Heilsarmee-Pressesprecher Andreas Bargel.

Täglich fahren Christen aus verschiedenen Berliner Gemeinden mit dem Einsatzwagen der Heilsarmee Treffpunkte von Obdachlosen und Drogensüchtigen an. Sie verteilen Essen und Kleidung, helfen mit Adressen von Kriseneinrichtungen und manchmal, wenn es gewünscht wird, auch mit einem Gebet.

Sehr viel Kleidung, Lebensmittel, aber auch Möbel und Spielzeug wurden von den Lesern der Berliner Morgenpost gespendet. Zusätzlich gingen 170 Euro auf das Konto von Berliner helfen für den Einsatzwagen der Heilsarmee ein. Die Initiative der Berliner Morgenpost stockte diese Summe auf und Heilsarmeemajor Reinhold P. Walz, Chef des Heilsarmee-Korps Schöneberg-Friedenau, freut sich nun über die Überweisung in Höhe von 300 Euro.

«Die Möbelspenden haben wir weitergegeben ins Erzgebirge, in die Hochwasserregion», erzählt er. Da die Morgenpost-Leser viel mehr Bekleidung gespendet hatten, als aktuell am Einsatzwagen benötigt wurde, seien etliche Spenden ebenfalls an die Flutopfer ausgegeben worden. «Wir sind froh, dass in so einer Millionenstadt wie Berlin der einzelne nicht durch die sozialen Maschen fällt, weil es immer noch genug Menschen gibt, die ein offenes Ohr, ein offenes Auge und ein offenes Herz für die Not des Nächsten haben», sagt Heilsarmeemajor Reinhold P. Walz. Auch Berliner helfen dankt allen Lesern für ihre Hilfs- und Spendenbereitschaft. sil