Feste Zeiten und Rituale sind wichtig

Ratgeber: Daniela Arbter-Öttl, «Mein Kind schläft - endlich», E. Reinhardt Verlag, 9,90 EUR. Christine Rankl, «Einschlafen - (k)ein Kinderspiel», Walter Verlag, 26 EUR. Martin Stiefenhofer, «55 Tipps . . . wenn Ihr Kind nicht schlafen kann», Christophorus Verlag, 7,50 EUR.

Ansprechpartner: Schreiambulanz für Kinder, Osloer Straße 12, Tel.: 43 67 30 89. Selbsthilfezentrum Ufa-Fabrik, Viktoriastraße 13, Tel.: 75 50 31 46. Kinderärztliche Praxis für «schwierige Säuglinge und Kleinkinder», Karl-Marx-Straße 80, Tel.: 623 87 17.

Internet: Erfahrungsberichte gibt es im Internet unter www.das-kind-muss-ins-bett.de .

Sieben Tipps für das bessere Einschlafen:

* Viel Bewegung tagsüber, eine Stunde vor dem Zubettgehen nicht mehr toben lassen, keine aufregenden Filme schauen.

* feste Essens- und Schlafzeiten einhalten.

* Rituale sind sehr wichtig: vor dem Einschlafen eine Geschichte erzählen oder vorlesen, über schöne Dinge des vergangenen Tages sprechen, schmusen.

* im eigenen Bett schlafen lassen, in einer ruhigen, abgedunkelten Umgebung.

* bei Angstgefühlen die Tür einen Spalt weit offen lassen, damit das Kind etwas Licht sieht und die Geräusche in der Wohnung hört. Hat es Angst vor Monstern, zusammen eine «Pappwaffe» bauen und vor die Zimmertür legen.

* nicht selbst von eigenen Schlafproblemen erzählen, wenn das Kind mithört.

* bereits Babys den Unterschied von Tag und Nacht vermitteln: Beim Wickeln in der Nacht ruhiger sein. Ab dem sechsten Monat feste Schlafenszeiten einführen und nicht im Zimmer bleiben, bis es eingeschlafen ist. Gute Nerven benötigt man für folgende Methode: Schreit das Kind, beruhigt man es und geht vor dem Einschlafen hinaus - schreit es wieder, fünf Minuten warten, wieder beruhigen und hinausgehen. Fortführen, bis das Kind schläft. Nach einer Woche soll es bei den meisten Kindern klappen. az