Profis bevorzugt

Längst haben Personal Trainer ihr Angebot auf Elemente aus dem Wellness-Bereich ausgeweitet, bieten neben Laufen, Schwimmen und Rückenschule die ganze Palette fernöstlicher Konzentrations- und Sportübungen: ayurvedisches Training, Qigong, Yoga.

Leider ist die Berufsbezeichnung Personal Trainer nicht geschützt. Das macht es den Kunden schwer, seriöse Anbieter zu finden. Meist arbeiten Sportwissenschaftler und Physiotherapeuten in diesem Bereich, doch es gibt auch völlig fachfremde Trainer.

Ein Problem, das auch dem Bundesverband Deutscher Personal Trainer e.V. (BDPT) bekannt ist. Die Dachorganisation hat Mindestanforderungen definiert und verlangt von seinen Mitgliedern einen Qualitätsstandart: BDPT-Präsident Jens Freese rät Interessenten darauf zu achten, dass ein Fitnesstrainer neben der Berufsausbildung im Sportbereich eine Zusatzqualifikation besitzt.

BDPT-Vizepräsident Eginhard Kieß, Personal Trainer aus Köln, sorgt mit der Internet-Plattform "Personal Trainer Network" (PTN) für eine Datenbank, in der sich Fitnesstrainer aus ganz Deutschland präsentieren. Kieß und Freese setzen sich für eine einheitliche Ausbildungen und die Anerkennung des Berufsbildes ein. Ihre Kollegen Torsten Fleischer und Susan Ratzow, Gründer von "Personal Wellness Management" in Berlin, sind optimistisch, dass ihr Job ein anerkannter Ausbildungsberuf sein wird.

www.bdpt.org

www.personal-trainer-network.de

Infos berlinweit:

www.p-w-m.de

www.huschke-personal-training.de

www.personal-fitness-berlin.de

boerner.claudia@berlin.de