Wim Wenders spricht beim Programmpreis

Regisseur Wim Wenders war am Mittwochabend der Ehrengast bei der Verleihung des 17. Programmpreises in der „Passage“ in Neukölln.

Er sprach mit Alfred Holighaus, Chef der Deutschen Filmakademie, über die Zukunft des Programmkinos. „Ich habe gedacht, dass 3D die Zukunft ist. Musste aber feststellen, dass sich diese neue Sprache im Arthouse-Beteich nicht niedergeschlagen hat“, sagte Wim Wenders. Über die Zukunft des anspruchsvollen Films macht sich der Kult-Regisseur dennoch keine Sorge. Seit der Digitalisierung sei die Filmauswahl publikumsaffiner geworden. „Das schlägt sich in diesem Jahr in extrem guten Bewerbungen nieder“, bestätigt Christian Berg, Kinobeauftragter des Medienboards, den Trend. Nach dem Gespräch wurden die Preise verliehen, die die Arthouse-Kinos in Berlin und Brandenburg fördern sollen. Die 48 Preisgelder sind insgesamt mit 433.000 Euro dotiert.