Interview

Nachgefragt bei Tina Brack

Alexandra Kilian ruft an. Heute: „Ellington“-Hoteldirektorin Tina Brack.

Wo sind Sie gerade?

Im Büro. Die Morgenrunde liegt schon lange hinter mir.

Schick – oder Shirt?

Dann schon schick. Kleid und Hackenschuhe.

Ihr letzter Traum?

Von einem Mitarbeiter, das passiert mir oft. Man nimmt den Tag dann doch mit nach Hause.

Ihre letzte Party?

Zu meinem Geburtstag im April. Mit Familie und Freunden bei einem kleinen Italiener bei mir in Köpenick.

Wo gehen Sie mit Ihrem dreijährigen Sohn essen?

Wir testen gerade alles aus. Er ist speziell, wir waren schon bei vielen Italienern und haben nun auch mal einen Inder ausprobiert. Das kam gut an. Man kann ja auch nicht überall hin. Unser Sohn ist zwar gut erzogen und kann essen – aber wir wollen niemanden stören.

Drei Adjektive, die Berlin beschreiben?

Verrückt, aufregend, schnell.

Drei Adjektive, die Berlin-Touristen beschreiben?

Verschieden, aufgeschlossen, überrascht.

Savigny- oder Potsdamer Platz?

Potsdamer Platz. Ich bin im Osten groß geworden und habe eine Weile direkt dort gewohnt, während der Eröffnung des „Ellington“, nach einer Umbruchphase in meinem Leben, hatte ich da eine richtig schöne Zeit.

Direktorin oder Hotelgast?

Direktorin. Ich lebe das.

Die schönste und die schlimmste Anekdote aus Hotelzeiten?

Schöne habe ich jede Woche. Und schlimm war es, als es bei einem starken Regen hier reingelaufen ist. Wassereinbruch von allen Seiten, bei vollem Haus. Und ich habe mir auch noch neue Schuhe versaut!

Was machen Sie jetzt, direkt nach dem Gespräch?

Ich habe einen richtig netten Lunch-Termin mit einem Kunden. Den kenne ich schon sehr lange – darauf freue ich mich.