Interview

Nachgefragt bei Max Hopp

Alexandra Kilian ruft an. Heute: Schauspieler Max Hopp („Bornholmer Straße“, „Donna Leon“).

Wo sind Sie gerade?

Noch zu Hause. In Prenzlauer Berg.

Krawatte – oder Shirt?

Karotte?! Ich habe ein Shirt an. Keine Karotte. (lacht)

Was haben Sie heute als Erstes gemacht?

Ich bin um kurz vor sieben aufgestanden, habe einen Kaffee gemacht, geduscht und meine Tochter geweckt. Die ist zwölf und muss in die Schule.

Ihr letzter Traum?

Vor zwei Tagen habe ich im Wald mit meiner Tochter Fußball gespielt. Im Traum habe ich dann anscheinend weitergemacht und mit dem Fuß die Gitarre neben meinem Bett umgetreten. Da war ich dann wach.

Dagmar Manzel, Hannelore Hoger oder Donna Leon – wer ist Ihr größter Fan?

Von mir? Das wage ich ja gar nicht zu sagen. Dagmar Manzel ist eine zauberhafte Kollegin. Und ich hoffe, dass sie ein Fan von mir ist – so wie ich von ihr. Das ist bei Hannelore aber genau so.

Wo treffen Sie Kollegen in Berlin?

Im „Brot und Rosen“, ein Italiener am Friedrichshain. Und wenn nicht dort, dann außerhalb auf dem Land. Beim Spaziergang.

Und Freunde?

Die lade ich auch zum Spaziergang ein.

Bühne – oder Kamera?

Beides.

Geht nicht.

Geht nicht, gibt’s nicht.

Savigny- oder Potsdamer Platz?

Savigny. Weil mehr Geschichte, mehr Berlin, mehr Atmosphäre.

Drei Adjektive, die Berlin beschreiben?

Schnell, underground, overground.

Glauben Sie, berühmt zu sein?

Nein. Ich habe ein paar Kollegen, Bindestrich Freunde, die sind berühmt. Mit denen geht man in ein Café und hat tatsächlich keine Ruhe mehr.

Was machen Sie im Anschluss?

Ins Studio fahren. Und meinen Film „Morgenröte im Aufgang“ zu Ende bringen.