Wettbewerbsbeitrag

Aus der Wüste in den Berlinale-Palast

„Queen of the Desert“-Premiere mit Nicole Kidman und Co-Stars

Mit Werner Herzogs „Queen of the Desert“ ging am Freitag der erste deutsche Film ins Rennen um die Bären. Bereits vor der Premiere des Dramas am Abend im Theater am Potsdamer Platz stellte sich Nicole Kidman, die in dem Herzog- Werk die britische Geheimdienstlerin Gertrude Bell spielt, bei der Pressekonferenz den Fragen der Journalisten. An ihrer Seite hatten der Regisseur und ihre Co-Stars James Franco und „Homeland“- Darsteller Damian Lewis Platz genommen, die später auch mit ihr über den roten Teppich liefen.

Für diesen Auftritt hatte La Kidman, wie schon Juliette Binoche am Vortag, ein weißes, bodenlanges Kleid gewählt. Anders als ihre französische Kollegin jedoch im rüschigen Romantik-Look. Zusammen mit ihren Kollegen gab die 47- Jährige Autogramme für wartende Fans, bevor sie neben Gästen wie Veronica Ferres, Andrea Sawatzki, Christian Berkel und Manuela Schwesig im Berlinale-Palast verschwand. Der Ausflug nach Berlin kam für Nicole Kidman offenbar genau richtig. „Ich bin an einem Punkt in meinem Leben angekommen, wo ich andere Länder kennenlernen und meine Komfortzone verlassen möchte“, sagte die Schauspielerin. Sie wolle nicht nur zu Hause sitzen oder für einen Drehins Studio fahren. Die Arbeit an Herzogs Film habe sie auch deshalb so genossen, weil viel in den Wüsten Nordafrikas gedreht wurde. „Ich habe Dinge gemacht, die ich nie zuvor gemacht habe und die ich wohl auch nie wieder machen werde“, schwärmte die Oscar-Preisträgerin. Dazu gehöre auch, dass sie in der Wüste unter dem Sternenhimmel geschlafen habe. „Das ist eine sehr exquisite Erinnerung, die werde ich nie vergessen.“