Gedenken

Auszeichnung für Erinnerungskultur

Zum ersten Mal wurde am Montag der Margot-Friedlander-Preis vergeben.

Dazu wurden zahlreiche Besucher in der Mendelssohn-Remise in Mitte erwartet. Darunter auch die Preis-Namensgeberin Margot Friedlander, 93. Ihre Familie wurde von den Nationalsozialisten ermordet, sie selbst überlebte den Holocaust, wanderte in die USA aus und kehrte 2010 nach Berlin zurück. Mit dem Preis werden Jugendliche für ihre Projektidee zur Erinnerungskultur ausgezeichnet. Die 3000 Euro Preisgeld sollen in die Finanzierung der Umsetzung fließen. Die Laudatio hielt Kulturstaatsministerin Monika Grütters.