Filmfestival

Green Me Festival: Grüne Filme, grüner Teppich

Im Rahmen des achten Green Me Filmfestivals wurden am Sonntagabend im Tipi am Kanzleramt die fünf besten grünen Filme gekürt.

Darunter der auch für einen Oscar nominierte „Das Salz der Erde“ von Wim Wenders und Juliano Ribeiro Salgado in der Kategorie „Dokumentarfilm“.

Die prominente Jury setzte sich unter anderen aus Auma Obama, Journalistin und Halbschwester von Barack Obama, sowie den Schauspielern Tobias Schenke und Julia Dietze zusammen. Erstere wurde nach eigenen Angaben vor allem wegen ihrer Expertise im Bereich Nachhaltigkeit, zweiterer wegen seiner Erfahrung vor der Kamera vom Jury-Vorsitzenden Bernward Geier für diese Aufgabe ausgewählt. „Für mich war das Festival eine Chance, mir Filme anzusehen, auf die ich sonst nicht aufmerksam geworden wäre“, so Auma Obama. „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.“ Beurteilt habe sie die Wettbewerber vor allem nach ihrer Botschaft und sozialen Verantwortung. „Für mich stand vor allem die filmische Umsetzung im Vordergrund“, so Schenke. Streit habe es in der Jury trotzdem nicht gegeben. „Man muss sich eben durchsetzen und gut argumentieren können“, sagte Auma Obama.

Auf dem grünen Teppich begrüßte Schirmherrin Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, neben anderen auch Renate Künast, Chefin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. „Umweltschäden und Klimawandel sind vom Menschen verursacht, und nur der Mensch wird diese Probleme lösen können. Für einen wirksamen Umwelt- und Klimaschutz braucht es das Zusammenwirken von ganz Vielen“, betonte Hendricks. „Dieses Bewusstsein kann durch emotionale Geschichten und Bilder geweckt werden, und das Kino ist ein idealer Ort für solche Geschichten und Bilder. Damit trägt das Green Me Filmfestival dazu bei, aus Menschen auch bewusste Umwelt- und Naturschützer zu machen.“