Manege

Was für ein Zirkus

Bernhard Paul und sein Roncalli feiern mit einer neuen Weihnachtsshow Premiere in Berlin

„Mir scheint, wir würden etwas richtig machen“, sagt Bernhard Paul und lächelt. „Erfolg bedeutet nämlich, die Erwartungen der Zuschauer jedes Jahr wieder neu zu übertreffen.“ Stolz klingt er und zufrieden. Als Direktor vom Traditionszirkus Roncalli, der auch im 30.Jahr in Folge Zuschauer in der Hauptstadt begeistern will, kann er auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken. So freute sich der Künstler auch in diesem Jahr wieder über seinen „Roncalli Weihnachtscircus“, der bereits zum elften Mal in Folge in der Adventszeit bis ins neue Jahr begeistern soll.

Am Freitag feierte Paul erneut im Tempodrom Premiere – mit vielen prominenten Gästen. Gekommen waren unter anderen die Schauspielerinnen Martina Gedeck und Katja Flint, Moderatorin Enie van de Meiklokjes, Regisseur Dani Levyund Moderator Karl Dall. Dabei war auch Dana Golombek, die eine besondere Erinnerung an Zirkus-Besuche in der Kindheit hat. „Wie jedes Mädchen, dass Ballett macht, wollte ich natürlich auch Hochseilartistin werden“, sagte die Schauspielerin. „Das hat sich leider in dem Moment erledigt, in dem ich feststellen musste, dass ich unter Höhenangst leide.“

Hochseilartisten hatte Zirkusdirektor Paul natürlich auch im Repertoire. „Wichtig ist die richtige Melange aus verschiedenen Nummern. Es muss poetisch sein, humorvoll und zum Staunen. Man darf sich nicht wiederholen.“ Und wenn man gute Clowns habe, damit meine er nicht nur sich, könne eigentlich nichts passieren. Dabei sind in diesem Jahr auch Illusionist S ergi Buka, die Familie Saabel zu Pferd und mit ihren Schlittenhunden, der Jongleur Ty Tojo und Avital & Jochen am Trapez – ein eingeschworenes Ensemble. „Wie eine Großfamilie“, sagt Paul und lächelt. Deshalb würden sie auch in diesem Jahr wieder zusammen Weihnachten feiern.