Premiere

Roter Teppich mit Quatsch und Nasenbär

Benno Fürmann ist mit dem Ergebnis seiner Arbeit mehr als zufrieden. „Ich habe den Film jetzt schon vier Mal gesehen, und ich muss sagen: Ich liebe diesen Film.

Außer ‚Die kleinen Strolche’ gibt es nichts Vergleichbares“, schwärmte der Berliner Schauspieler am Sonnabendnachmittag bei der Premiere von „Quatsch und die Nasenbärbande“ im Kino in der Kulturbrauerei. Der 42-Jährige ist einer der erwachsenen Hauptdarsteller. Grund für seine Begeisterung sind jedoch die eigentlichen Stars der Komödie: sechs Schauspieler, allesamt im Kindergartenalter. Zusammen mit Fürmann, seinem Kollegen Rolf Zacher, Regisseur Veit Helmer und natürlich dem Nasenbär, posierten diese auf dem roten Teppich in Prenzlauer Berg schon ganz wie die Profis und versetzten nicht nur das Team in Verzückung.

„Ich habe über 1000 Kinder gecastet, um diese sechs zu finden“, so Veit Helmer. „Ich finde es eine Sensation, dass wir diesen Film mit vierjährigen Hauptdarstellern gedreht haben.“ Ganz einfach sei das jedoch nicht immer gewesen. „Der Nasenbär hat wenigstens nicht geweint“, erinnerte sich Benno Fürmann. Als er eines der Kinder in einer Szene zum ersten Mal anschreien sollte, sei dieses sofort in Tränen ausgebrochen. „Ich war froh, dass an diesem Tag meine Tochter am Set war, die ihm erklärt hat, dass ich eigentlich ganz okay bin.“

Spaß bei der Arbeit an „Quatsch“ hatte auch Schauspieler Rolf Zacher – und das, obwohl er in letzter Zeit, geschuldet durch schlechte Drehbücher, lieber auf der Bühne statt vor der Kamera stehe. „Mit Kindern drehen ist wunderbar, weil sie so intuitiv sind“, so der Berliner bei der Premiere. „Bei Erwachsenen kommt alles aus dem Kopf und da ist meist nicht viel drin.“