Doku

Jan Josef Liefers stellt den „Soundtrack seines Lebens“ vor

Gitarrengott wollte er werden: Jan Josef Liefers, Schauspieler, Produzent und Regisseur. Doch sein Weg führte ihn in die Tischlerlehre, dann an die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin.

Bis er 2006 seine Band „Radio Doria“, vormals „Oblivion“, gründete, ging es vom Deutschen Theater über das Thalia in Hamburg bis zum „Tatort“ und zu Filmen wie „Rossini“ oder „Der Baader-Meinhof-Komplex“. Dass ihn seine große Liebe, die Musik, stets dabei begleitete, zeigte Liefers am Mittwochabend in der Astor Filmlounge. Am Kudamm fand die Premiere der 90-minütigen Dokumentation „Jan Josef Liefers – Soundtrack meines Lebens“ statt, die der MDR am 26. Oktober um 20.15 Uhr ausstrahlt. Die Erinnerungen Liefers’, Aufnahmen aus seinem privaten Archiv mit einer Super-8-Kamera sowie seine Musik hörten und sahen MDR-Intendantin Karola Wille, Schauspieler Justus von Dohnányi, Moderatorin Kim Fisher sowie MDR-Fernsehdirektor Wolf-Dieter Jacobi. Liefers Frau Anna Loos kam nicht zum Filmstart, sondern wollte erst gegen Ende der Vorstellung dazu stoßen. Sie begleitet Liefers seit 2000, als die Beiden sich bei Dreharbeiten kennenlernten. „Ich liebe meine Frau aber nicht dafür, dass sie Sängerin ist – da gibt es andere Gründe“, so Liefers am Mittwoch, entspannt und charmant. „Aber ja: Die Musik verbindet uns.“