Film

Was Männer wollen

„Männerhort“ feiert mit zahlreichen Gästen Premiere im CineStar am Alexanderplatz

Man sollte meinen, die Gerüche, mit denen man in Kinos konfrontiert wird, sind die von frischem Popcorn und Nachos mit Käse-Dipp. Anders am Freitagabend im CineStar Cubix am Alexanderplatz. Nachdem die Komödie „Männerhort“ bereits am vergangenen Wochenende Premiere in Frankfurt gefeiert hatte, gönnte sich die Produktionsfirma Constantin an diesem Abend noch einmal eine Fan-Premiere in Berlin – was so viel bedeutete wie ein Kino voller Schweißgeruch, Gekreische von Fans und im Fall von Frauenschwarm Elyas M'Barek bei einigen Frauen sogar einige Tränen der Freude.

Gemeinsam mit Detlev Buck und Christoph Maria Herbst spielt er die Hauptrollen in der Komödie, die auf einem Theaterstück des Deutsch-Isländers Kristof Magnusson basiert - und sich an allen Klischees bedient, die als Sehnsüchte vom Mann des 21. Jahrhundert angesehen werden. Der Plot ist einfach: Software-Entwickler Eroll, Dixie-Klo-Vertreter Lars und Pilot Helmut haben sich in einem Heizungskeller einen geheimen Ort geschaffen, in dem sie heimlich Fußball schauen, Pizza essen und Bier trinken. Als Hausmeister Aykut den „Männerhort“ entdeckt und räumen lassen will, gilt es für die Herren, das Paradies zu verteidigen.

Für Christoph Maria Herbst kein neuer Stoff, hatte er seine Rolle bereits auf der Bühne im Theater verkörpert. Im privaten Umfeld brauche er jedoch keinen Rückzugsort, wie er am roten Teppich erzählt. „Ich gehe joggen, das genügt meist“, so Herbst.

Detlev Buck braucht keinen speziellen Raum, um sich seinen Männerhort zu schaffen. „Ich saß letztens mit ein paar Freunden am Lagerfeuer unter einer 300 Jahre alten Eiche, das war auch sowas in der Richtung“, so Buck.

Neben Cosma Shiva Hagen, die eine der weiblichen Rollen in der Produktion übernommen hatte, liefen auch Produzent Oliver Berben, Annabelle Mandeng und Designer Dawid Tomaszewski über den roten Teppich. Genau wie Schauspielerin Lisa Potthoff - die ganz genaue Vorstellungen davon hat, wie ein „Frauenhort“ aussehen müsste. „So ganz klischeemäßig, mit ganz viel Strass und Pink müsste der Raum sein“, so die Schauspielerin.