Party

Sommerfest der Netzwerker

Partner für Berlin feiert im Bikini Haus mit vielen Gästen 20 Jahre Bestehen

Während so manches Sommerfest in diesem Jahr ins Wasser fiel, hatten die Unternehmer des Netzwerkes „Partner für Berlin“ am Sonnabend sehr viel mehr Glück mit dem Wetter. Bei zunächst strahlendem Sonnenschein und später lauen Temperaturen bis in die Nacht hinein, wurde im Garten des Bikini Berlin „20 Jahre Partner für Berlin: Einheit in Vielfalt“ gefeiert.

Bereits seit 20 Jahren engagieren sich die Unternehmen des Berlin-Partner-Netzwerkes für das Hauptstadtmarketing und die wirtschaftliche Entwicklung Berlins. Mit 21 Gesellschaftern startete „Partner für Berlin“ am 6. September 1994. Damals wie heute haben die Unternehmen im Netzwerk das Ziel, die Potenziale der Hauptstadt als Wirtschaftsmetropole aufzuzeigen. Mittlerweile setzen sich über 200 Unternehmen für Wachstum in Berlin ein. Darunter der 1. FC Union Berlin und Hertha BSC, der Zoologische Garten, Vattenfall, die Wall AG, die Rennbahn Hoppegarten und die Deutsche Telekom. Dementsprechend lang war die Gästeliste. Mit Blick auf die Affen im Berliner Zoo feierten der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit, Kirsten Niehuus vom Medienboard Berlin-Brandenburg, Comedian Thomas Hermanns, Sandra Scheeres, Bildungssenatorin, sowie „Palazzo“-Gründer Hans-Peter Wodarz. Durch den Abend führte Berliner Morgenpost-Autor Hajo Schumacher.

„Als Partner für Berlin gegründet wurde, war die Stimmung in der Stadt noch sehr viel ambivalenter als heute“, sagte Klaus Wowereit. Nun könne er hingegen mit der offenen Atmosphäre für den Standort Berlin werben. „Heute können wir feiern, dass Berlin eine attraktive Stadt mit großem Wachstumspotenzial ist“, sagte Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer. Das sei nicht immer so gewesen. „Nach der Wiedervereinigung war Berlin zwar eine politisch wichtige Stadt, aber wirtschaftlich relativ uninteressant“, so die Politikerin.

Holger Hatje, Aufsichtsratsvorsitzender der Partner für Berlin Holding, erinnerte an die Ziele bei der Gründung. „1994 war es das Bestreben der 21 Gründungspartner, die neue Hauptstadt in die Köpfe zu bringen.“ Das sei heute nicht mehr notwendig. Stattdessen gehe es darum, Berlin als internationalen Wirtschaftsstandort zu vermarkten. „Wenn Sie sich nach unserer Party noch ins Berliner Nachtleben stürzen, werden Sie sehen, dass dort bereits schon alle Sprachen zu finden sind“, so Hatje.