Weltpremiere

Vom Glück im Zoo-Palast

Prominente feiern die Weltpremiere der Bestseller-Verfilmung „Hectors Reise“ in der deutschen Hauptstadt

Für Kostja Ullmann ist es „am Strand Zeit für sich und seine Familie zu haben“. Für seine Kollegin Julia Dietze ist es „einfach Liebe“ und für Sänger Eko Fresh „eine goldene Schallplatte“. Wahrscheinlich hatte jeder der Gäste der Weltpremiere von „Hectors Reise die Suche nach dem Glück“, die am Dienstagabend im Zoo-Palast in Charlottenburg gefeiert wurde, seine Definition von Glück. Sie alle hofften, vielleicht noch ein kleines bisschen glücklicher aus der Vorstellung der Bestseller-Verfilmung des Autors François Lelord zu kommen.

Dieser war gemeinsam mit einem Teil des Produktionsteams nach Berlin gekommen – und fühlte sich auf dem roten Teppich sichtlich wohl. „Ein traumhafter Film mit einer traumhaften Besetzung“, schwärmte er und meinte damit unter anderem den Hauptdarsteller des Films, Simon Pegg, seine Kolleginnen Rosamund Pike und Veronica Ferres, Regisseur Peter Chelsom und Produzentin Judy Tossell.

Glücklich wirkte die schwangere Rosamund Pike, für die „die Euphorie und die Aufregung von Kindern“ das „pure Glück“ bedeuten. „Wir regen zum Nachdenken an, das kann den Menschen helfen, glücklicher zu werden“, so Pegg. „Wenn Sie mit einem geöffneten Herzen und einem freien Geist ins Kino gehen, dann kann dieser Film Vieles bewirken“, pflichtete ihm Regisseur Peter Chelsom bei. Von ihm war Schauspielerin Veronica Ferres, für die es die erste große internationale Produktion ist, begeistert. „Ich habe ihm vertraut, obwohl ich schlucken musste, als ich hörte, wie meine Rolle aussehen würde – eine durchgeknallte, verrückte Wahrsagerin“, so die 49-Jährige. „Dreckige Fingernägel, Kleidersäcke, Birkenstock-Sandalen. Aber wenn er es sagt, dann ist es schon richtig, habe ich mir gedacht.“

Zur Premiere kamen viele deutsche Kollegen von Veronica Ferres. Dabei war Regisseur Marco Kreutzpaintner, der den Film bereits bei der Berlinale gesehen hatte und an diesem Tag von Paul Emmerich, dem Neffen von Hollywood-Regisseur Roland Emmerich, begleitet wurde. Kostja Ullmann hatte Ekrem Bora, bekannt als Eko Fresh, und Kida Rhamadan mitgebracht, mit denen er gerade den Film „3 Türken und ein Baby“ abgedreht hat. Auch Sebastian Koch, Friederike Kempter und Valerie Niehauswaren nach Charlottenburg gefahren, um vielleicht ein kleines Stück vom Film-Glück aus dem Kino nach Hause mitnehmen zu können.