Weltreise

Heidi Hetzer tauscht Mann und Motor

Eigentlich hatte Heidi Hetzer Wien längst im Rückspiegel sehen wollen.

Stattdessen juckelte die Weltreisende Donnerstagabend gegen zehn Uhr erst an Bautzen vorbei. Ihre Laune aber war wunderbar: „Ich bin endlich unterwegs“, sagte sie stolz. Die ersten drei Tage ihrer für zwei Jahre geplanten Weltreise hatte Heidi Hetzer bei ihrer Werkstatt in Rheinsberg verbracht. Ein neuer Motor musste her. Während der eingebaut wurde, fiel Hetzer gleich ein weiteres Hindernis auf: Ihr Beifahrer. Der sei einfach „kein Automann“ . Auch er wurde ausgetauscht. Ihr neuer ist Patrik Heinrichs aus Berlin. Er steigt aber erst in Istanbul dazu. Bis dahin fährt Hetzer einfach alleine. „Ich kann ja mit dem Motor reden“, lachte sie.