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Dreieinhalb Minuten mit Bar Refaeli

Am vergangenen Donnerstag besuchte das israelische Topmodel Bar Refaeli die Show des Labels Laurèl auf der Berlin Fashion Week.

Viel Zeit hatte die 29-Jährige nicht mitgebracht. Dreieinhalb Minuten blieben am Ende für ein kurzes Interview. Fragen zur aktuellen Situation in Israel waren dabei ausdrücklich nicht erwünscht. „Keine Politik, bitte“, so ein Aufpasser höflich, aber bestimmt. Beim Thema Social Media war Bar Refaeli gesprächiger. Mit über einer Million Followern bei Instagram gehört sie zu den Prominenten, die ihren Alltag gerne fotografisch dokumentieren und mit ihren Fans teilen. Bar beim Sport, Bar auf dem roten Teppich, Bar beim Fotoshooting, Bar im Urlaub, Bar mit ihren Freunden: Der User bekommt den Eindruck, er könne das Model ständig und in allen Lebenslagen begleiten. „Ein gutes Foto ist entweder sehr simpel, zum Beispiel abends im Bett, bevor ich schlafen gehe, oder sehr besonders. Zum Beispiel wenn ich an einem schönen Ort bin“, erklärte sie ihr Konzept. Dann blieb gerade noch Zeit für eine kurze Fußballfrage. Immerhin hatte sie am Tag des Viertelfinales zwischen Brasilien und Kolumbien ein Foto von sich im Trikot der Seleção, der brasilianischen Mannschaft, gepostet. Ihre Begeisterung für die Fußballweltmeisterschaft schien sich mittlerweile jedoch verflüchtigt zu haben. „Ich habe mir zwar ein paar Spiele angeschaut, aber eigentlich habe ich kein Lieblingsteam, das ich unterstütze“, sagte sie. Der Ausgang des Finales sei ihr deshalb herzlich egal, schließlich sei Israel ja nicht dabei. „Ich mag die deutsche Mannschaft, ihr Spiel gegen Brasilien wird unvergessen bleiben“, fügte sie dann noch hinzu, bevor sie für ein schnelles Foto lächelte. Auf diesem Gebiet ist Bar Refaeli schließlich Profi.