Bühne

Dabeisein ist nicht alles

Models und mehr am ersten Tag der Mercedes-Benz Fashion Week im Erika-Heß-Eisstadion

Sexy, sinnlich – und ein bisschen Ethno

1. Lena Hoscheks Look ist eine Hommage an das Pin-up-Girl, sexy, sinnlich – und ein wenig selbstironisch. Die Designerin präsentierte am Dienstagmorgen die erste Damenmode auf dem Laufsteg im Erika-Heß-Eisstadion. Neu bei ihr: Der Ethno-Look, der zu afrikanischer Musik präsentiert wurde. Abstrakte Blumenmuster auf Mini-Kleidern in Curry, Grün und Rot wurden kombiniert mit wuchtigen Armreifen aus Holz und Keilabsätzen.

Modestudium in Wien, Assistentin von Vivianne Westwood, 2006 das eigene Label mit 24 Jahren: Lena Hoschek. Die Grazerin zeigt ihre Kollektion seit einigen Jahren in Berlin – und orientiert sich an den 40er- und 50er-Jahren.

Klunker bei Kerner

2. Kilian Kerner präsentierte zur Musik von Jan Blomqvist seine Entwürfe – mit Pastellfarben, Plateau-Heels für die Dame und klunkerbesetzten Badeschuhen für den Herren. In der ersten Reihe: Max Riemelt, David Kross, Franziska Knuppe und Anna Maria Mühe.

Kilian Kerner ist seit 2004 in Berlin zu Hause. Bereits in den ersten drei Jahren nach Gründung seiner Modelinie schaffte er es, sich auf dem internationalen Markt zu etablieren. Seine Entwürfe zeichnen sich durch klare Linien aus.

Riani mit Rebecca

3. Balletttänzer eröffneten die Show von Riani. Anschließend lief Franziska Knuppe über den Catwalk – ebenso wie Rebecca Mir, Zweitplatzierte bei „Germany’s next Topmodel“. Gäste: Wolke Hegenbarth, Verona Pooth, Jenny Elvers.

1978 von Jürgen Buckenmaier in Schorndorf in Baden-Württemberg gegründet, ist Riani heute weltweit vertreten. Seit 2008 ist Ulrich Schulte Chefdesigner der klassischen Damenmode.

Unsere Fashionistas Laura Fölmer und Annika Schönstädt berichten täglich von der Fashion Week