Mittag mit

Holger König

Jede Woche trifft Alexandra Kilian einen Menschen der Stadt zum Lunch. Heute: Holger König, Direktor des „Wyndham Grand Berlin“, im „The Post“.

Sie sind wieder zurück in Berlin. Gut?

Sehr gut! Berlin ist meine Heimatstadt. Als Berliner ist man nur hier wirklich zu Haus. London war großartig, klasse Stadt, tolles Haus, das „The Bentley Kempinski“. Dann kam der Nachwuchs, und wir sind wieder nach Deutschland gezogen.

Drei Mal sind Sie im Grand Hotel Heiligendamm eingestellt worden. Und wieder gegangen. Gegangen worden?

In 2003 wurde ich vom Adlon Kempinski nach Heiligendamm geschickt, zur Eröffnung des Hauses, als Front Office Manager. In 2009 hatte Kempinski den Vertrag mit dem Hotel gekündigt, und die Position des Geschäftsführenden Direktors war zu besetzen. Ich wurde darauf angesprochen – und einen Monat später war ich wieder da. Nach dem Turnaround des Unternehmens war die Zeit für eine Neuorientierung gekommen, und ich war freier Mitarbeiter für den Bereich Hotellerie bei einer Kanzlei für internationales Wirtschaftsrecht. Nachdem das Grand Hotel Heiligendamm Insolvenz anmelden musste, wurde ich im August 2012 angesprochen, erneut die Leitung zu übernehmen. Mit dem Verkauf der Anlage im Sommer 2013 war meine Aufgabe an der Ostsee vorerst beendet – und ich trat mein derzeitiges Engagement an.

Aha. Und mit Herrn Jagdfeld, Ex-Investor, verstehen Sie sich noch – oder wieder?

Ich habe mich stets sehr gut mit ihm verstanden, auch mit seiner Frau Anna-Maria und den Söhnen. Herr Jagdfeld ist ein Visionär und hat mit Adlon und Heiligendamm zwei außergewöhnliche Hotels der Spitzenklasse wieder ins Leben gerufen.