Promis

„Unseren Opernball kann uns in Berlin keiner nachmachen“

Berlin hat Besuch vom ehemaligen österreichischen Bauunternehmer Richard „Mörtel“ Lugner bekommen.

Anfang der Woche ist der 81-Jährige mit seiner neuen Freundin in die deutsche Hauptstadt gereist, um Familie Urbschat zu besuchen. Er bemühe sich, fit zu bleiben, erzählt Lugner. Immerhin ist seine aktuelle Freundin mit 24 Jahren ganze 57 Jahre jünger als er. „Spatzi“ nennt er sie, zusammengezogen sind er und das deutsche Model „Crazy Cathy“ jedoch noch nicht. In Berlin sei er nur kurz, „dafür immer sehr gern“, sagt der Österreicher. Er genieße hier das viele Grün, den Kurfürstendamm und die breiten Straßen. Nicht so gern sehe er die Gestaltung des Potsdamer Platzes. „Da ist vieles schief gelaufen, schön ist es nicht.“ Sonst freue er sich immer, bei den „Preußen“ zu sein. „Da sind Berlin und Wien sich gar nicht so unähnlich“, so Lugner. Ob ein Opernball wie der in seiner Heimat auch hier funktionieren würde? „In der Hinsicht kann uns keiner was nachmachen“, sagt Lugner. Seit Jahrzehnten lädt er internationale Stars in seine Loge ein. Die Eurovision-Songcontest-Siegerin Conchita Wurst werde jedoch nicht so schnell einen Platz bekommen. „Nur weil wir mit einem schwulen Sänger oder einer schwulen Sängerin gewonnen haben, ist es Blödsinn, davon auf die Toleranz in unserem Land zu schließen“, so Lugner.