BMW-Niederlassung

Neuer Anziehungspunkt in der City-West

Mit zahlreichen Mitarbeitern und Gästen eröffnet BMW Berlin die neue Niederlassung am Kaiserdamm

Ein Haus, dass nicht nur gut aussieht, sondern auch funktionell, energieeffizient und vor allen Dingen kunden- und mitarbeiterfreundlich ist. Mit diesen Prämissen ging vor knapp fünf Jahren der Architekt Peter Lanz an die Arbeit und konzipierte das große quadratische Glasgebäude, dass mittlerweile in Charlottenburg an der Kreuzung Kaiserdamm, Ecke Messedamm steht.

Am Dienstag wurde, knapp ein Jahr nach dem Richtfest, die neue Niederlassung von BMW Berlin im Beisein von Vertretern aus der Politik und zahlreichen Mitarbeitern bezogen. Den feierlichen „Ribbon-Cut“, neudeutsch für „Band-Durchschneiden“, übernahmen an diesem Tag neben Roland Krüger, dem Leiter Vertrieb BMW Group Deutschland, und Wolfgang Büchel, dem Leiter BMW Niederlassung Berlin, der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und Reinhard Naumann (SPD), Bezirksbürgermeister in Charlottenburg-Wilmersdorf.

„,Berlin, was hast du dir verändert’, das könnte man als Berliner mit gutem Gewissen sagen, wenn man sich überlegt, wie es heute hier am Kaiserdamm aussieht“, sagte Wowereit in seiner kurzen Ansprache, in der er BMW für das Engagement und die Treue zur Stadt dankte. 65 Millionen Euro hat das Unternehmen in Berlin investiert. „Und es ist dabei geblieben, oder?“, vergewisserte sich der Regierende Bürgermeister und lachte. „Geht doch, im Budget zu bleiben.“

Das freute natürlich auch Roland Krüger, der noch einmal betonte, dass man immer an Berlin als Standort geglaubt habe und die neue Niederlassung ein Zeichen dafür sei, dass dies auch weiterhin so bleiben werde. Einen besonderen Dank sprach Krüger auch Hans Reiner Schröder, dem ehemaliger Niederlassungsleiter und heutigen Direktor für Vertrieb und Marketing, aus. „Sie sind der Vater des Hauses“, betonte Krüger und bedankte sich gleichzeitig bei Bezirksbürgermeister Naumann für die herzliche Begrüßung in der Nachbarschaft.

Dieser gratulierte ihm zu einem „fulminanten Standort“ in seinem Bezirk und betonte, wie froh er sei, dass diese große „Wunde“ im Herzen Charlottenburgs – „die Baugrube, die seit Jahrzehnten dahindümpelte“ – nun mit dem neuen Gebäude geschlossen worden sei. „Es ist mir eine große Freude, dass nun in dieser Woche nach der Eröffnung des Bikini-Hauses noch ein weiterer Anziehungspunkt in der City West fertiggestellt wurde“, so Naumann.

Für den Architekten Peter Lanz, der Büros sowohl in Berlin als auch in München hat, war es auch eine Herzensangelegenheit, das Gebäude zu gestalten. Schließlich ist der Baumeister in der unmittelbaren Nachbarschaft aufgewachsen.

Lanz hat mit seinem Architekten-Team auf einer Grundfläche von 16.000 Quadratmetern ein Gebäude mit 46.000 Quadratmetern Nutzfläche auf mehreren Ebenen entwickelt. Die „ideale Lage“, wie der Architekt findet, der bereits einige Autohäuser in München gebaut hat. „Ich bin in der Sophie-Charlotten-Straße groß geworden, kann mich aber nicht mehr dran erinnern, was damals hier stand“, sagte Peter Lanz und lächelt. „Aber eins weiß ich noch. Unser Zahnarzt hatte seine Praxis hier direkt am Kaiserdamm, deshalb hatte ich bislang nicht so ein gutes Gefühl in dieser Straße. Das ist heute natürlich anders.“