Preisverleihung

Einen Jupiter für die Stars

Zahlreiche Prominente kommen zur Verleihung des Publikumspreises ins Café Moskau nach Mitte

Sicherlich ist es für jeden Schauspieler eine Ehre, von einer erfahrenen Jury ausgezeichnet zu werden. Doch die echten Fans sind zweifelsohne die Zuschauer, die sich am Fernseher und im Kino ein Urteil über ihre Leistungen bilden – und im Rahmen des Jupiter Awards ihre Lieblingsstars und Filme auszeichnen dürfen.

So waren auch in diesem Jahr am Mittwochabend zahlreiche prominente Gäste ins Café Moskau in der Karl-Marx-Allee nach Mitte gekommen, um die Gewinner des Publikumspreises der Burda-Programmzeitschriften zu feiern. Diese hatten im Vorfeld die Leser aufgerufen, ihre Favoriten in insgesamt elf Kategorien auszuwählen – unterschieden wurde dabei auch zwischen den schauspielerischen Leistungen im Fernsehen und im Kinosaal.

In der Kategorie „Film national“ überzeugte – aufgrund des großen Erfolges im vergangenen Jahr nicht anders zu erwarten – die Komödie „Fack Ju Göhte“. „Keine andere deutsche Produktion hat die Zuschauer und auch mich so begeistert. Das ist auf jeden Fall einen Jupiter Award wert“, sagte Artur Jung, Chefredakteur von „Cinema“. Stellvertretend für das Team sollte Karoline Herfurth den Preis entgegennehmen. In der Kategorie „Bester Film International“ gewann die amerikanische Produktion „Gravity“. Der Science-Fiction-Thriller mit George Clooney und Sandra Bullock als Astronauten, die hilflos im All treiben, begeisterte ein Millionenpublikum. Als besten „Spielfilm national“ hatten die Zuschauer den Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ auserkoren, sodass Schauspielerin Christiane Paul und Produzent Oliver Berben den goldenen Award entgegennehmen durften – für die vielfach ausgezeichneten Filmschaffenden keine ungewohnte Situation, was jedoch die Freude über die Auszeichnung nicht schmälern sollte.

Wesentlich unerfahrener in diesem Metier ist die 17 Jahre alte Schauspielerin Ruby O. Fee, die vom Publikum für ihre Rolle in dem Tatort „Happy Birthday, Sarah“ ausgezeichnet werden sollte.

„Wir bewundern Ruby O. Fee und ihr intensives Spiel auf dem Bildschirm, freuen uns auf viele weitere Filme mit ihr und sind gespannt auf ihre Weiterentwicklung. Denn dass sie mit solchen Leistungen eine große Zukunft hat, das steht wohl außer Frage“, sagte Lutz Carstens, Chefredakteur von „TV Spielfilm“. Auf eine bewegte Vergangenheit kann Dieter Hallervorden zurückblicken, der an diesem Abend mit dem Ehren-Jupiter ausgezeichnet werden sollte. Verdient habe er diesen, so die Redaktion, weil er „ganze Generationen unterhalten und nachhaltig geprägt“ habe.