Gastronomie

Kochen, was Nachwuchs und Warenkorb hergeben

Zum ersten Mal wurde am Freitagabend im Rahmen des „eat! Berlin“-Festivals im Hotel „andel’s“ an der Landsberger Allee der Siegfried-Rockendorf-Preis verliehen.

Fünf Nachwuchsköche aus Berlin hatten zuvor in der Küche des Hotels ein Zwei-Gänge-Menü aus regionalen Zutaten wie Teltower Rübchen, Pastinaken und Saiblingskaviar zubereitet. Unter ihnen Francis Hantuschke aus dem „Pullmann Berlin Schweizerhof“ und Stefan Klose aus dem „Crown Plaza Berlin“. Die Herausforderung: Der Warenkorb wurde den Teilnehmern erst eine halbe Stunde vor Beginn präsentiert und das Zeitfenster betrug exakt drei Stunden. Beurteilen musste das Ergebnis eine Jury aus Köchen und Gastronomie-Experten. Auch Alexander Koppe, Küchenchef im hauseigenen Restaurant „a.choice“, schaute sich die Teilnehmer während des Wettbewerbs an. „Wenn einer der Kandidaten mal gar nicht weiter weiß, greife ich gerne ein bisschen unter die Arme“, so der Profi vor Beginn. „Wichtig für die Beurteilung sind vor allem Geschmack, Optik und die Sauberkeit am Arbeitsplatz.“ Mit seinem Favoriten Stefan Heidicke aus dem „Hilton“ sollte er am Ende Recht behalten. „Das Niveau ist dort sehr hoch“, hatte er gegen Mittag gemutmaßt. Den Sieger erwartet ein Praktikum bei dem Sternekoch Nils Henkel aus dem „Gourmetrestaurant Lerbach“. Wo für zwei Gänge sicher noch weniger Zeit bleiben dürfte.